Martin-Sebastian Abel
Wahlkreis 43

Martin-Sebastian Abel

- geb. am 08.05.1985 in Leipzig

- Student der evangelischen Theologie an der Ruhr-Uni-Bochum

- Persönlicher Mitarbeiter von Johannes Remmel MdL

- Direktkandidat im Düsseldorfer Süden zur Landtagswahl 2005

- Platz 26 auf der Reserveliste der Grünen NRW zur Landtagswahl 2010

- seit 2002 Mitglied der Grünen und der Grünen Jugend

- Mitglied der Bezirksvertretung 2

- Sprecher der Grünen Flingern/Zoo

- stellv. Mitglied im Sport- und im Kulturausschuss

- Delegierter im Länderrat

- Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur

- 2003-2006 Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend
  Nordrhein-Westfalen ab 2005 als Politischer Geschäftsführer

- Mitglied beim Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V.

- Fördermitglied bei Menschen für Tierrechte e.V, Pro Asyl e.v.


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Martin-Sebastian_Abel_WK_43__LTW__2010.pdf


Liebe Freundinnen und Freunde,


"wir werden alles besser machen" so lautete die Botschaft  der CDU und FDP im Landtagswahlkampf 2005. Zwischen der vollmundigen Ankündigung damals und der Bilanz von heute liegen fünf verpasste Jahre zu Lasten des Klimaschutzes, der Bildungspolitik, der nachhaltigen Haushalts- und Finanzpolitik:

immer mehr Haupt- und Gesamtschulen verleihen ihrer Forderung nach einem anderen Bildungssystem Ausdruck, das Bildungssystem ist undurchlässiger und unsozialer geworden, die soziale Schere ist weiter auseinander gegangen, den nachfolgenden Generationen wird ein nie dagewesener Schuldenberg hinterlassen, der Raubzug durch die Kommunen ruiniert Schwimmbäder, Bibliotheken und Theater. Selbst schwarze Bürgermeister wenden sich mit Protestbriefen an die Landesregierung und fordern einen Rettungsschirm für die Kommunen. 2005 hatten wir kommunale Kassenkredite in Höhe von 10,2 Milliarden €. Am Ende dieses Jahres werden diese Kassenkredite von 10,2 auf 17 Milliarden € gestiegen sein. Jeden Monat kommen über 250 Millionen Euro dazu.

Diese Blitzlichter zeigen: es ist nichts besser geworden. Im Gegenteil. Deswegen möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass diese Regierung und das unheilvolle Credo "Privat vor Staat", abgewählt werden.

Ich bewerbe mich bei Euch, um möglichst viele Menschen von unserem Programm und unseren Ideen zu überzeugen und für Euch die Auseinandersetzung mit den demokratischen MitbewerberInnen zu führen. Wir müssen das Nordrhein-Westfalen von morgen beschreiben. Der Entwurf des Landtagswahlprogramms ist ein guter Aufschlag dazu. Jetzt geht es darum, für unsere Ideen vor Ort zu kämpfen.

Im Süden steht der Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern beim Bau der Co-Pipeline im Zentrum der Kritik: CDU, FDP und Bayer wollen die Leitung gegen den erklärten Willen einer ganzen Region bauen, dieses Projekt mit der Brechsstange durchdrücken. Selbst vor Gericht haben sie mit ihrem Vorhaben bereits Niederlagen einstecken müssen und auch nach alarmierenden Berichten über Baupfusch, Schlampereien und Behördenchaos, machen sie weiter im Interesse der Industrie und nicht im Interesse der Menschen entlang der Trasse. Weder Herr Preuß, als direkt gewählter Abgeordneter, noch Herr Büssow, als amtierender Regierungspräsident, haben sich wahrnehmbar für die Interessen der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner eingesetzt. Deswegen brenne ich darauf, mit den Mitbewerbern über BürgerInnenbeteiligung, Umweltpolitik und Naturschutz zu streiten.

2005 hatten wir in diesem Wahlkreis die geringsten prozentualen Verluste und konnten uns stabilisieren. Zuletzt haben wir bei der Kommunalwahl gute Ergebnisse erzielen können und in fast allen Wahlkreisen gewonnen. An diesem positiven Trend möchte ich anknüpfen und mit einem lebendigen Wahlkampf und viel Einsatz um jede einzelne Stimme kämpfen. Dafür bitte ich um Euer Vertrauen und Euren Rückenwind.

Martin-Sebastian