Düsseldorf beteiligt Bürger*innen öfter und besser – GRÜNE: Beteiligungskultur und Leitlinien in Düsseldorf schaffen

16. März 2017 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

„Bürgerinnen und Bürger reicht das punktuelle Wahlrecht allein offenbar nicht mehr aus und sie fordern mehr Mitbestimmung und einen offenen Meinungsaustausch bei wichtigen Entscheidungen ein. Insbesondere für Städte und Kommunen ist es eine große Chance bei diesem gestiegenen Partizipationsbedürfnis schnellstmöglich mitzugehen, denn es handelt sich für die Menschen vor Ort um die Gestaltung ihrer unmittelbaren Umgebung“, kommentiert Jörk Cardeneo GRÜNER Ratsherr und Sprecher die heutige Diskussion im Personal- und Organisationsausschuss (POA).

Anlass der Diskussion im POA war die Präsentation der BertelsmannStiftung, deren Forschungsprojekt „Vielfältige Demokratie gestalten“ zahlreiche gute Beispiele aus anderen Kommunen und notwendige Leitlinien aufzeigt.

Die Düsseldorfer Verwaltung beteiligt an immer mehr Stellen und immer besser die Bürger*innen: beispielsweise die Veranstaltungen zum Radwegenetz und zur Umgestaltung der Mühlenstraße, auf Garath 2.0 und die kommende frühzeitige Beteiligung zur Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes am Hauptbahnhof. „Wir unterstützen insbesondere Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, die neue Ideen und neuen Mut in diese Verfahren gebracht hat. Es lohnt sich, früher und offener in den Dialog mit den Bürger*innen zu gehen und je nach Projekt unterschiedliche Methoden auszuprobieren“, so Cardeneo.

Jörk Cardeneo bilanziert: „Wichtig ist uns, dass es nicht bei einzelnen guten Beispielen bleibt, sondern dass wir in Düsseldorf eine echte Beteiligungskultur schaffen. Das Forschungsprojekt hat uns gezeigt, dass wir dafür neben den Methoden und Instrumenten auch grundsätzliche Ziele und Leitlinien benötigen. So schaffen wir die Basis für erfolgreiche Beteiligung quer durch alle Themenbereiche, von Bauprojekten bis zur Struktur der Kinderbetreuung.“

 

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