Gänse in städtischen Grünanlagen – GRÜNE fordern sachliche Gespräche und Lösungen

6. Oktober 2017 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

„Es gibt keine einfachen Lösungen gegen die Gänse und ihre Hinterlassenschaften in den Düsseldorfer Parks. Auch der Abschuss von Gänsen würde keinen sicheren Erfolg liefern, wohl aber Fragen zum Tier- und Naturschutz aufwerfen“, erklärt Iris Bellstedt, GRÜNE Ratsfrau und umweltpolitische Sprecherin.

Die Population von Wildgänsen ist in den letzten Jahren in Düsseldorf gewachsen. Im Volksgarten, im Zoopark aber auch auf den Liegewiesen der Strandbäder des Unterbacher Sees werden die Gänse und vor allem deren Kot von den Bürger*innen zunehmend als störend empfunden.

„Die Frage nach wirkungsvollen und vertretbaren Maßnahmen wird kontrovers diskutiert. Die Stadt sollte daher einen sachlichen Austausch mit den Expert*innen der Umwelt- und Tierschutzverbänden, der Jagdverbände, dem Zweckverband Unterbacher See und der Politik führen. Dabei müssen alle denkbaren Optionen bewertet und Maßnahmen ausgewählt werden“, so Bellstedt. Aus Sicht der GRÜNEN sollten dafür alle vorhandenen Erfahrungen genutzt werden, beispielsweise vom Unterbacher See, wo es schon länger ein Thema ist.

Bellstedt: „Außerdem ist Düsseldorf nicht die einzige Stadt, die mit den Gänsen in Parks Probleme hat. Daher sollten auch die Erfahrungen aus anderen Kommunen einbezogen werden. Ziel muss es sein, vor der Brutsaison im nächsten Frühjahr ein klares Konzept zu haben. Dem Umweltausschuss muss daher spätestens im Januar das Ergebnis vorgestellt werden“. Bellstedt kündigte eine entsprechende Initiative für den Umweltausschuss im November an.

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