GRÜNE unterstützen die Eckpunkte des „Aktionsplan Wohnen“ Innenentwicklung braucht Dichte, hohe Qualität und grüne Freiräume

16. März 2017 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

„Wichtiger als die neue Auflistung von Flächen, Potenzialen und Zahlen sind die planerischen Eckpunkte“, kommentiert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, den von OB Geisel und Planungsdezernentin Zuschke vorgestellten ‚Aktionsplan Wohnen‘. „Neue Wohnungen im Innenbereich erfordern eine höhere Dichte. Wenn wir dabei die planerische Qualität hoch halten, vorhandene Freiräume aufwerten und  neue schaffen, dann steigern wir gleichzeitig die Lebensqualität“, so Czerwinski. Er erinnert dazu an den GRÜNEN Vorschlag Parkplätze zu überbauen: „Niemand würde einen trostlosen Parkplatz oder einen alten Garagenhof vermissen. Dort können wir neue Wohnungen schaffen und gleichzeitig für die Anwohner*innen und die neue Nachbar*innen das Wohnumfeld verbessern. Eine frühzeitige und ernsthafte Beteiligung der Bürger*innen verbessert dabei noch die Ergebnisse und steigert die Akzeptanz“.

Die GRÜNEN kritisieren die CDU, die sich gegen Nachverdichtung und gegen mehr Wohnungsbau für die wachsende Stadt ausgesprochen hat. Uwe Warnecke, Vorsitzender des Wohnungsausschusses: „Wir wollen, dass Menschen in ihrer Heimat Düsseldorf bleiben können. Das ist aktuell insbesondere für junge Familien, die eine größere, bezahlbare Wohnung suchen, ein Problem. Und wir wollen, dass Menschen in Düsseldorf eine neue Heimat finden können. Das gilt beispielsweise für Geflüchtete, die dauerhaft bei uns Schutz suchen, genauso wie für Studierende, Berufsstarter*innen und Fachkräfte“.

Der pessimistischen „das Boot ist voll“-Rhetorik der CDU setzen die GRÜNEN eine intelligente und vernetzte Stadtplanung entgegen. Czerwinski: „Hohe städtebauliche Qualität und die Aufwertung und Schaffung von Freiflächen sind dabei zentrale Elemente, nicht zuletzt mit Blick auf die Anpassung an den Klimawandel. Das gilt auch für die Frischluftschneisen, die in ihrer Funktion nicht aufgegeben werden dürfen.“

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