CDU und FDP ignorieren Probleme auf dem Wohnungsmarkt – GRÜNE: Düsseldorf braucht Schutz vor Zweckentfremdung von Wohnungen!

22. März 2018 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

„Es ist unfassbar wie CDU und FDP die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Düsseldorf verklären“, ärgert sich der GRÜNE Fraktionssprecher Norbert Czerwinski. „Wir haben erwiesener Maßen einen großen Druck auf dem Wohnungsmarkt in Düsseldorf. Durch zahlreiche Umnutzungen von Wohnraum zu Ferienappartements und durch spekulativen Leerstand zur Gewinnmaximierung spitzt sich die Situation weiter zu“, so Czerwinski weiter.

Besonders in den innerstädtischen Bezirken sind die Zahlen von Leerständen und dauerhaften Ferienwohnungen deutlich gestiegen. Vielfach werden ganze Wohnhäuser leergezogen und nach der Modernisierung gar nicht mehr auf dem Wohnungsmarkt angeboten, sondern lediglich als „Wohnen auf Zeit“ vermarktet. Diese Wohnungen fehlen für die Düsseldorfer Bürger*innen. Die Stadt hat ohne eine entsprechende Verordnung durch den Rat keine Handhabe dies zu verhindern.

„Die Stadtverwaltung hat mehrfach betont, dass dringender Handlungsbedarf besteht“, erläutert Uwe Warnecke, GRÜNER Ratsherr und Vorsitzender des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung. „Es geht nicht darum, kleinen Eigentümer*innen zu schaden oder Messezimmer zu verbieten. Es geht darum, Wohnraum zu erhalten und nicht an Spekulanten zu verlieren. Wir müssen für die Bürger*innen alles tun, um bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf zu sichern“, so Warnecke weiter.

Zu diesem Ziel hätten die Verwaltungsvorlage zur Wohnraumschutzsatzung und der Änderungsantrag von GRÜNEN gemeinsam mit der SPD beigetragen. „Es ist fahrlässig, dass CDU und FDP diesen Schritt blockieren und den Mieter*innen in Düsseldorf damit schaden“, so Czerwinski abschließend.

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