Änderungsantrag Umgestaltung Kaiserswerther Markt – Anpassung der Entwurfsplanung

28. März 2017

An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 5

Änderungsantrag
Die Bezirksvertretung 5 begrüßt den zügigen Planungsfortschritt, der viele Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung berücksichtigen konnte. Dennoch bedarf die vorgelegte Planung noch einiger Veränderungen, um noch mehr den Wünschen und Bedürfnissen von AnwohnerInnen und BesucherInnen des Kaiserswerther Marktes entsprechen zu können.

Die Bezirksvertretung 5 beauftragt daher die Verwaltung, die Planung (Freianlagen-plan Düs16000_LP_01) wie folgt zu ändern:

1. Verlegung der Querung zwischen „Rheintor“ und „Am Mühlenturm“ in den Bereich der Gasse (Dauzenbergstr.)

2. Anlage eines weiteren Stellplatzes im nördlichen Bereich der wegfallenden Querung. Sofern erforderlich, sind die dort geplanten Fahrradständer zu verlagern; einer in den abgepollerten Bereich vor Haus Nr. 8 (als Längsparker) und einer zu den geplanten vier Fahrradständern vor Haus Nr. 16.

3. Die Fahrradständer im Bereich Rheintor sollten so weit wie möglich schräg gestellt werden, um mehr Wegebreite für Fußgänger zu gewinnen.

4. Im westlichen Bereich der Mittelinsel, oder direkt davor, ist eine Querungshilfe anzulegen, die mobilitätseingeschränkten Fußgängern den Überweg und den Gastronomiegästen („Massimo“) den Gang zwischen Außen- und Innengastronomie erleichtert.

5. Im Bereich der Gastronomie „Zum Einhorn“, ist eine weitere Querungshilfe vorzusehen, um mobilitätseingeschränkten Gastronomiegästen den Zugang zwischen Außen- und Innengastronomie zu erleichtern.

6. Die Begegnungsfläche am Ostende der Mittelinsel ist in einem Bereich der Mittelinsel vor dem Rathaus zu verlegen. Evtl. ist dort auf zwei Bäume zu verzichten, die dann ersatzweise am östlichen Ende der Mittelinsel gepflanzt werden können, dort wo die Begegnungsfläche heute noch geplant ist.

7. Im Bereich der aufgegebenen Begegnungsfläche sind Sitzbänke und eine Informationstafel zum Markt und historisch bedeutenden Häusern am Markt vorzusehen. Es ist eine künstlerische Gestaltung dieser Tafel anzustreben.

8. Im Bereich der Querungshilfen/ Fußgängerüberwege sind die unmittelbar an die glatten Betonplatten gestellten Poller entfallen, oder – falls nicht möglich – weiter auseinander gestellt werden, um ein bequemeres Queren der Straße zu ermöglichen.

9. Die Laterne vor dem Rathaus ist weiter in Richtung Straßenfläche zu verschieben.

 

Sachdarstellung
Wie in der Informationsvorlage dargelegt, ist die vorgelegte Planung das Ergebnis einer verwaltungsinternen Abwägung, die auf zahlreiche Anregungen aus vorangegangener Öffentlichkeitsbeteiligung reagiert. Da die fachliche Würdigung der Anregungen nunmehr abgeschlossen ist, obliegt es der Politik hierzu Stellung zu nehmen. Der zügige Umbau des Kaiserswerther Markes ist notwendig und duldet keine Verzögerungen, daher erfolgt die politische Stellungnahme zu den Vorschlägen der Verwaltung bereits jetzt und nicht zum Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss.

Die vorgenannten Änderungsvorschläge zielen darauf ab, mobilitätseingeschränkten Personen das Überqueren des historisch außer Frage stehenden Kopfsteinpflasters zu ermöglichen. Dazu zählen auch breitere Abstände zwischen den Pollern im direkten (mit glatten Bodenplatten ausgelegten) Querungsbereich. Des Weiteren sollen Wegebeziehungen der Gastronomie zu deren Außenterrassen besonders ausgestaltet werden. Der Stadt als Verpächterin der Außenflächen, sollte daran gelegen sein, diese so zur Verfügung zu stellen, dass Wege zwischen Außen- und Innengastronomie bequem zurückgelegt werden können. Servicekräfte oder Gäste auf dem Weg zur Toilette, werden davon profitieren.
Weitere Begründung folgt mündlich.

 

gez. Waldemar M. Fröhlich

 

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