Ratsfrau Antonia Frey
Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Sehr geehrte Frau Frey,
im Namen unserer Fraktionen bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 27. Januar 2026 zu setzen und abstimmen zu lassen.
Antrag
Die Verwaltung wird gebeten, zusammen mit dem Polizeipräsidium Düsseldorf in den Fachausschüssen Gesundheit und Soziales und Ordnung und Verkehr über ihre Informationsreisen nach Zürich zum dortigen Umgang mit der offenen Drogenszene zu berichten.
Der Bericht soll insbesondere folgende Themenschwerpunkte umfassen:
1. Zusammenspiel von Ordnungspolitik, Polizei und Sucht- und Obdachlosenhilfe in Zürich
2. Züricher Maßnahmen zur Eindämmung offener Drogenszenen im öffentlichen Raum,
3. Auswirkungen auf Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Gesundheitsschutz in der Stadt Zürich
Begründung
Die Situation der offenen Drogenszene rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof und den Worringer Platz ist seit Jahren bekannt und weiterhin ungelöst. Mit dem Projekt „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“ wurden Maßnahmen angekündigt.
Es ist bekannt, dass Polizei, städtische Mitarbeitende sowie Mitarbeitende der Düsseldorfer Drogenhilfe sich bereits über das sicherheits- und drogenpolitische Vorgehen in Zürich vor Ort informiert haben.
Zudem berichtete die Rheinische Post am 27. August 2025, dass sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller öffentlich hinter das Zürcher Modell gestellt habe. Wenn sich die Stadtspitze auf dieses Modell bezieht, ist es notwendig, dass auch die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger des Rates sich eigenständig ein Bild machen können.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas-Paul Stieber Klaus Mewes
(CDU-Ratsfraktion) (Ratsfraktion Bündnis 90/GRÜNE)
Franca Bavaj Dr. Christine Rachner
(Ratsfraktion SPD/Volt) (FDP-Ratsfraktion)