Runder Tisch „Mehr Leben ins Garather Hauptzentrum“

23.  März 2021

Herrn Bezirksbürgermeister
Klaus Erkelenz
Frankfurter Straße 231
40595 Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Erkelenz,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtbezirk 10 bittet Sie, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung am 23.03.2021 aufzunehmen:

  1. Die Bezirksvertretung beschließt die Einrichtung eines Rundes Tisches „Mehr Leben ins Garather Hauptzentrum“ unter Leitung des Bezirksbürgermeisters.
  2. Dem Runden Tisch sollen je ein*e Vertreter*in der Garather Jonges, der Bürger- und Interessengemeinschaft Garath BIG, der Garather Schützen, des Garather Sportvereins, die Leiterinnen der Freizeitstätte Garath und des Zentrum Plus, Vertreter*innen der Glaubensgemeinschaften in Garath, Vertreter*innen der organisierten Gewerbetreibenden/Kaufmannschaft, das City-Management, das Quartiersmanagement, Vertreter*innen der in der Bezirksvertretung 10 vertretenen Parteien sowie der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle angehören, d. h. ca. 20 Personen.
  3. Der Runde Tisch „Mehr Leben ins Garather Hauptzentrum“ soll ca. 4x / Jahr zusammentreten und über Maßnahmen und Projekte zur Aktivitätssteigerung des Garather Hauptzentrums beraten und diese initiieren.
  4. Das erste Treffen soll zeitnah nach den Osterferien stattfinden – zur Not auch als Online-Treffen, um evtl. Aktivitäten für die zweite Jahreshälfte zu besprechen.

Sachdarstellung
Das Garather Hauptzentrum krankt an mehreren Punkten:

  • Unzureichende Aufenthaltsqualität
  • Kaum Veranstaltungen, Feste, Straßenmusik und Straßenkünstler
  • Geringes gastronomisches Angebot wie Cafés, Bistros, Restaurants, die auch am Wochenende und Abend geöffnet haben
  • Unzureichende Auswahl an (attraktiven) Einkaufsmöglichkeiten (Frischemarkt, Fachgeschäfte)
  • Wenig attraktives, modernes äußeres Erscheinungsbild

Wir sind überzeugt davon, dass mehr Lebendigkeit, mehr (Freizeit-) Angebote im Hauptzentrum auch mehr Menschen anlocken und damit mittelfristig zumindest ein weiteres Ausbluten der Einkaufsmöglichkeiten verhindert, vielleicht sogar eine Verbesserung erreicht werden kann.

Es ist u. E. Aufgabe der örtlichen Politik, sich um die Weiterentwicklung des Hauptzentrums zu kümmern und dabei auch sichtbar zu sein. Nur so kann dem Gefühl vieler Bürger*innen, „die kümmern sich ja sowieso nicht um uns“ entgegengewirkt werden. Unabdingbar ist die Zusammenarbeit mit denjenigen Menschen, die vor Ort verwurzelt und engagiert sind und deren Aktivitäten und Ideen aktiv miteinander vernetzt, abgestimmt und gegenseitig verstärkt werden sollen.

Ziel sollte sein, eine gemeinsame Aufbruchstimmung bei den politisch und ehrenamtlich Aktiven im Stadtteil Garath zu erzeugen, die dann auch eine gewisse Strahlkraft in die Bevölkerung hinein entwickeln kann. Notwendig ist dafür sicher eine mittelfristige Perspektive und ein langer Atem der Beteiligten.

Der Runde Tisch sollte zeitnah nach den Osterferien erstmals zusammentreten. Es besteht die Hoffnung, dass in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Möglichkeiten für öffentliche Geselligkeit und Aktivitäten bestehen. Für diese Zeit sollten baldmöglichst erste Überlegungen angestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Nübold                   Cordula Klahn                       Uwe Warnecke

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