07. Juli 2026
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 2
Herrn Philipp Schlee
Sehr geehrter Herr Schlee,
hiermit bitten wir Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung für die Sitzung am 09.06.2026 zu nehmen:
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, im Umfeld der Kindertagesstätten am Höherweg und an der Achenbachstraße 144 Hol- und Bringzonen, Kurzhaltebereiche oder zeitlich begrenzte Stellplätze für den Bring- und Abholverkehr einzurichten?
- Nach welchen Kriterien prüft die Verwaltung solche Anträge grundsätzlich, welche Standorte im Stadtbezirk 2 befinden sich bereits in Prüfung, und welche nächsten Schritte wären erforderlich, um geeignete Hol- und Bringzonen vor besonders betroffenen Kitas umzusetzen?
Sachdarstellung:
An Mitglieder der Bezirksvertretung 2 wurden Anliegen von Eltern aus Flingern und Düsseltal herangetragen, die die Einrichtung von Hol- und Bringzonen vor Kindertagesstätten anregen. Konkret benannt wurden das Familienzentrum am Höherweg sowie die Kita St. Paulus in der Achenbachstraße 144.
Die Eltern schildern, dass insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten ein hoher Parksuchverkehr entsteht und es teilweise zu unübersichtlichen oder verkehrsrechtlich problematischen Situationen kommt, etwa durch kurzfristiges Halten in zweiter Reihe. Da Kinder in der Regel persönlich von einer Begleitperson in die Einrichtung gebracht und wieder abgeholt werden müssen, reichen reine Haltemöglichkeiten häufig nicht aus.Zugleich sind reguläre Parkplätze vor Ort oft belegt. Dies führt zu zusätzlichem Druck fürEltern und kann die Verkehrssicherheit im unmittelbaren Umfeld der Einrichtungen beeinträchtigen.
In Düsseldorf wurden Hol- und Bringzonen vor allem im Rahmen von Schulwegsicherungsmaßnahmen umgesetzt, beispielweise im Umfeld der Brehmschule. Auch andere Kommunen nutzen solche Instrumente, um den Bring- und Abholverkehr zu ordnen, Gefahrenstellen zu entschärfen und die Sicherheit von Kindern im Umfeld von Schulen und Kitas zu erhöhen. Daher sehen wir ein großes Interesse, zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen entsprechende Lösungen auch vor Kindertagesstätten im Stadtbezirk 2 möglich und sinnvoll sind.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Prasuhn (Fraktionssprecherin)