Änderung der Verkehrsführung auf der Ludenberger Straße

Antrag wurde angenommen

26. November 2019

Herrn Bezirksbürgermeister
Karsten Kunert
Neusser Tor 12
40625 Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Kuhnert,

Beschluss
Die Bezirksvertretung 7 bittet den Rat der Stadt Düsseldorf und seine zuständigen Gremien zu prüfen, ob im Zuge des Umbaus der Haltestellen auf der Ludenberger Straße, die Verkehrsführung so umgebaut werden kann, dass ein Radweg realisierbar wird.

Sachdarstellung
Die Ludenberger Straße ist sowohl für zu Fuß Gehende als auch Radfahrende eine Zumutung.

Aktueller Stand
Die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen teilen sich einen schmalen Bürgersteig auf der stadtauswärts rechts liegenden Seite. Dies ist für diese ein gefährlicher und Angst machender Zustand. Die Straße ist von der Einmündung Pöhlenweg bis zur Benderstraße 3-Spurig für den Straßenverkehr ausgebaut.

Stadtauswärts rechts liegen die Gleise der Rheinbahn auf der Fahrbahn. Stadteinwärts liegen die Bahngleise mittig und die Straße rechts. Das mittige, stadteinwärts führende Gleis ist für den KFZ-Verkehr abschraffiert.

Unser Vorschlag
Bei der nächsten turnusmäßigen Sanierung der Straße bzw. der Gleise werden die Gleise mittig verlegt. Die stadteinwärts führende Fahrspur wird ebenfalls auf die Gleise verlegt, so dass nur noch zwei Fahrspuren übrigbleiben, die sich Bahn und KFZ-Verkehr teilen. Dadurch entsteht rechts und links die Möglichkeit einen breiten Bürgersteig, bzw. Radweg anzulegen.

Welche Nachteile hätte dies für den Bahn, bzw. den KFZ-Verkehr?

  • Stadtauswärts ändert sich diesbezüglich nichts.
  • Stadteinwärts entfällt die Abschraffierung für die Bahn. In der Praxis ist es auch jetzt schon nicht möglich die stadteinwärts fahrende Bahn mit dem KFZ zu überholen. Dieses Privileg wäre dann nicht mehr notwendig, da die Verkehrssteuerung mit Vorrangschaltung für die Bahn, ohnehin den KFZ-Zufluss in die Ludenberger Straße regelt. Es werden nur so viele KFZ in die Ludenberger Straße stadteinwärts einfahren, wie hinter der Kreuzung Pöhlenweg stadteinwärts abfließen.

Welche Vorteile ergäben sich aus dieser Lösung ?

  • Einzige Möglichkeit einen sicheren Weg für Nutzer*innen von Rad und Fuß entlang der Straße zu schaffen. Dies gilt auch für die Anwohner der Nordseite, deren Bürgersteig bei der Bebauung endet und die keine sichere Querung haben.
  • Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Bahnsteige der stadteinwärts fahrenden Bahnen direkt an die Bahn zu legen und so ein sicheres und behindertengerechtes Aus- und Einsteigen zu ermöglichen.
  • Außerdem können die Ampeln entfallen, die ein Überholen der Bahn an den Haltestellen verhindern sollen.

Mit freundlichen Grüßen

Eva Mörger                         Maria Icking                   Marco Huppertz

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