Digitalisierung: Meldekette der Daten von mit Covid-19 infizierten Personen

25. Februar 2021

Antwort der Verwaltung

 

An Herrn Peter Rasp

Vorsitzenden des Ausschusses für Digitalisierung

 

Anfrage der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU:

Digitalisierung: Meldekette der Daten von mit Covid-19 infizierten Personen

 

Sehr geehrter Herr Rasp,

die Ratsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 25.02.2021 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Wird die Landeshauptstadt Düsseldorf der Empfehlung des Landes NRW folgen und zukünftig die Open Source Software „SORMAS“ einsetzen? Wenn nein, warum nicht?
  2. Mit welchen Softwarelösungen hat Düsseldorf bisher gearbeitet, mit welchen Erfahrungen / Learnings und welche Kosten sind hier entstanden?
  3. Wie ist der Digitalisierungsgrad in der Meldekette (Labore, Gesundheitsamt, RKI) und wie wird sichergestellt, dass Falldaten medienbruchfrei und prozessautomatisiert übermittelt werden?

Begründung:

Auch drei Wochen nach Weihnachten 2020 waren Gesundheitsämter und Labore in Deutschland nicht in der Lage, aktuelle Daten zu den positiv auf Covid-19 getesteten Personen zu übermitteln. Es ist zu vermuten, dass dies auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf der Fall ist. Dis ist jedoch immens wichtig zur zeitkritischen Kontaktnachverfolgung für eine effiziente Pandemiebekämpfung.

So wurde in der Rheinischen Post am 29. Januar 2021 berichtet, dass im Zusammenhang mit Corona, Verstorbene mit dreiwöchiger Verspätung nachgemeldet wurden. Von daher ist es von öffentlichem Interesse zu erfahren, wie valide und mit welcher Zeitverzögerung die Falldaten an das RKI übermittelt werden.

Weitere Begründungen ggf. mündlich.

Mit Dank und freundlichen Grüßen

Jörk Cardeneo  (GRÜNE)                                      Pavle Madzirov (CDU)

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