Das Wahlprogramm der GioL

Wir setzen uns für ein sicheres und lebenswertes Düsseldorf ein, besonders dort wo sich viele Herausforderungen und Chancen der Stadtgesellschaft bündeln. Frauen mit Migrationsgeschichte sollen sich im öffentlichen Raum sicher fühlen können. Deshalb wollen wir gezielt Angsträume abbauen – durch bessere Beleuchtung, sichtbare Präsenz von Ansprechpartner*innen und eine Stadtplanung, die Schutz und Teilhabe zusammendenkt.

Zur Steigerung der Lebensqualität setzen wir auf kreative, nachbarschaftsnahe Projekte. So unterstützen wir Initiativen wie die Aufwertung des Dreieckplatzes, fördern Community-orientierte Kunst und Kultur und möchten das Maghreb-Mai-Fest als gelebten Ausdruck kultureller Vielfalt erhalten und weiterentwickeln. Düsseldorf als Ganzes profitiert davon, wenn seine Stadtteile Orte der Begegnung, des Austauschs und der Kultur werden.

Wir treten ein für einen humanen, klaren Umgang mit Drogenproblemen – nicht durch Verdrängung, sondern durch sozialraumorientierte Maßnahmen. Gerade in Oberbilk braucht es mehr Streetwork und Sozialarbeit im öffentlichen Raum, um sowohl Konsumierenden als auch der Nachbarschaft gerecht zu werden.

Kinder- und Jugendarbeit ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wir fordern stadtweit mehr Mittel für Jugendfreizeiteinrichtungen – und möchten, dass gerade in belasteten Vierteln gezielt in politische Bildung, Empowerment und Freizeitangebote investiert wird.

Düsseldorf ist vielfältig, und diese Vielfalt verdient Sichtbarkeit. Wir fördern migrantische Kulturprojekte, die nicht nur auf Herkunft beruhen, sondern neue, gemeinsame Geschichten erzählen. Wir wollen zudem in Düsseldorf einen öffentlichen Iftar etablieren – als Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebte religiöse Vielfalt im Herzen der Stadt.

Im Kampf gegen Diskriminierung fordern wir eine stärkere Antidiskriminierungsstelle, Beauftragte für antimuslimischen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sowie Projekte gegen Rassismus. Internationale Austauschprogramme und eine Städtepartnerschaft mit Marrakesch sollen Düsseldorf global vernetzen.

So gestalten wir ein Düsseldorf, das niemanden zurücklässt – sozial, solidarisch und vielfältig.

– Abbau von Angsträumen insbesondere für Frauen mit Migrationsgeschichte.
– Bessere Beleuchtung und sichtbare Ansprechpartner*innen im öffentlichen Raum.
– Stadtplanung, die Schutz, Teilhabe und Sicherheit zusammendenkt.
– Unterstützung der Initiative Dreieckplatz zur Aufwertung des öffentlichen Raums am Oberbilker Dreieckplatz.
– Förderung von Community orientierter Kunst (z. B. Zellij-Mosaik mit Bezug zur Nachbarschaft) und Kultur.

– Humaner, klarer Umgang mit Drogenproblemen – keine Verdrängung, sondern sozialraumorientierte Maßnahmen.
– Ausbau von Streetwork und aufsuchender Sozialarbeit in Stadtteilen wie Oberbilk.
– Mehr Sozialarbeitende in Geflüchtetenunterkünften.

– Erhöhung der Mittel für Jugendfreizeiteinrichtungen.
– Investitionen in politische Bildung, Empowerment und Freizeitangebote – besonders in belasteten Vierteln.
– Einrichtung von Jugendcafés zur Radikalisierungsprävention.

– Förderung migrantischer Kulturprojekte jenseits ethnischer Herkunft.
– Erhalt und Weiterentwicklung des Maghreb-Mai-Fests als Ort kultureller Vielfalt.
– Etablierung eines öffentlichen Iftars als Zeichen gelebter interkulturelle und interreligiöser Vielfalt.
– Förderung islamisch-jüdisch-christlicher Trialog-Projekte.

– Stärkung der Teilhabe und Weiterentwicklung des Integrationskonzepts Düsseldorf.
– Ausbau niedrigschwelliger Angebote in Quartieren.
– Stärkung des Amts für Migration und Integration (Personal, Digitalisierung), insbesondere der kommunalen Ausländerbehörde.
– Verdopplung der Fördermittel des städtischen MO-Fördertopf für migrantische Selbstorganisationen.
– Förderung des Integrationsrats als politisches Sprachrohr.

– Förderung bilingualer Angebote in Kitas und Schulen.
– Mehrsprachigkeit in der Stadtverwaltung stärken.
– Ausbau von Dolmetscher*innenpools, Sprachmittler*innen und Sprachkursen.
– Bessere Sprachförderung und Informationsangebote in Herkunftssprachen.
– Interkulturelle Bildungsangebote und Austauschformate fördern.

– Denkmal für die Gastarbeitergeneration errichten.
– Fortsetzung sichtbarer Projekte der afrikanischen Communities, insbesondere die Einführung eins Düsseldorfer Afrikatag.
– Sichtbarkeit der Einwanderungsgeschichte Düsseldorfs stärken.
– Empowerment-Initiativen zur Gründung migrantischer Organisationen unterstützen.

– Stärkung der Stabsstelle Antidiskriminierung.
– Einrichtung eines Beauftragten für muslimischen Leben in Düsseldorf (bzw. Beauftragten für antimuslimischen Rassismus), sowie Antisemitismus- und Antiziganismusbeauftragten.
– Einsatz gegen antimuslimischen Rassismus (Ansprechperson, Programme, Aktionsplan und Projekfördermöglichkeiten).
– Förderung von Projekten wie „Schule mit Courage“.
– Kampf gegen Rassismus gegenüber asiatisch und „afrikansiche“ gelesenen Menschen.

– Realisierung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Marrakesch, als Städtepartnerschaft mit dem Global Süden
– Internationale Austauschprogramme für Schüler*innen und Verwaltung.
– Praktika und Jobs in europäischen Kommunen zur Internationalisierung der Verwaltung.

– Ausbau psychosozialer Angebote für traumatisierte Geflüchtete.
– Ausbau mehrsprachiger, niedrigschwelliger Gesundheitsangebote.

– Einsatz gegen Bezahlkarten für Geflüchtete in Düseldorf.
– Bürokratieabbau bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
– Teilhabe migrantischer Menschen in der Stadtverwaltung verbessern und interkulturelle Öffnung fördern.