Glasmacherviertel – GRÜNE: Stadt soll Kauf und Entwicklung ernsthaft prüfen

27. Juni 2017 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

„Der Stadt Düsseldorf gehört etwa ein Drittel des ehemaligen Glashüttengeländes. Es würde Sinn machen, dass Gebiet jetzt komplett zu kaufen und über die Grundstücke die Entwicklung zu steuern“, kommentiert Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion den vom Investor Patrizia angekündigten Ausstieg aus dem Projekt.

„Die Stadt sollte die Chance nutzen und die Vermarktung der Flächen übernehmen, so wie sie es beispielsweise im Gebiet ‚Am Quellenbusch‘ in Gerresheim macht“. Czerwinski betont, dass die Konditionen für den Kauf stimmen müssen. „Auch finanziell muss sich die Aktion für die Stadt tragen. Es wäre ein vorübergehendes Investment, aus dem sich die Stadt nach und nach durch die einzelnen Weiterverkäufe und -verpachtungen ohne Verlust wieder zurückziehen würde.“

Ziel der GRÜNEN ist, dass die Stadt die Mischung und die Qualität im Projekt steuern kann, indem sie die Grundstücke aufteilt und gezielt einzeln vermarktet – als Verkäufe oder Verpachtungen. Uwe Warnecke, GRÜNER Ratsherr und Vorsitzender des Wohnungsausschusses: „So könnten unterschiedliche Bauherren zum Zuge kommen, vom klassischen Bauträger über Genossenschaften und Baugruppen bis zur Städtischen Wohnungsbaugesellschaft SWD. Diese Mischung wäre für das neue Quartier und für den Düsseldorfer Wohnungsmarkt ein Gewinn“.

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