GRÜNE bleiben dabei: Geisel muss das Video löschen und sollte sich entschuldigen

27.07.2020

Lösungsstrategie-Debatte mit der Fachverwaltung statt Sondersitzung und Treffen im kleinen Kreis

Ein Treffen, in dem der Oberbürgermeister ein weiteres Mal seine Motivlage zur missglückten Video-Entscheidung erklärt, ist aus Sicht der GRÜNEN überflüssig. „Der Worte sind genug gewechselt, Geisel muss jetzt handeln und das Video löschen, fertig“, fordert Angela Hebeler, Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Düsseldorf.

Falls sich Herr Geisel entschuldigen wolle, nähmen sich die Fraktionsspitzen nicht so wichtig. Die GRÜNEN rieten ihm stattdessen dringend eine Entschuldigung bei Opfern von Gewaltverbrechen, rassistischen Anfeindungen und Sexismus an. „Auch mit Maske ist Frauenverachtung nicht okay!“ betont Norbert Czerwinski, Sprecher der grünen Ratsfraktion. Außerdem warteten die Düsseldorfer*innen, die sich von Bang nicht vertreten sehen wollten, noch vergeblich auf eine Entschuldigung des Oberbürgermeisters.

Worüber aber dringend beraten werden müsse, seien Lösungen, wie die Stadt das Corona-Infektionsrisiko durch Menschenansammlungen in den Griff bekommen und am Burgplatz und den andern Hotspots noch besser deeskaliert werden könne.

Es sei aber weder eine zusätzliche Ratssitzung noch ein Treffen von Oberbürgermeister und Fraktionsspitzen das Mittel der Wahl. Da gehöre die Fachverwaltung und andere Verantwortungsträger*innen mit an den Tisch. Vorschläge der GRÜNEN lägen bereits vor. Auch Sozialdezernent Hintzsches Ideen seien durchaus diskutabel.

Zu einer inhaltlich weiter bringenden Debatte, seien die Grünen mehr als bereit. Dass Geisel nach einer solchen Provokation, wie er sie mit dem Video hingelegt habe, ihnen politische Schaukämpfe vorwerfe, sei schlichtweg dreist.

 

Für Rückfragen stehe zur Verfügung

Angela Hebeler, mobil: 0178-7565344, Norbert Czerwinski, mobil: 0173-9119979

 

Pressemitteilungen hier: http://www.gruene-duesseldorf.de/presse/

 

 

 

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