Berufliche Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Landeshauptstadt Düsseldorf

03. Juli 2018

Antworten der Verwaltung

An
Ratsfrau Claudia Bednarski
Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung

Sehr geehrte Frau Bednarski,

die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 3. Juli 2018 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Wie viele Zielvereinbarungen zwischen den städtischen Ämtern und Instituten und dem Gleichstellungsbüro stehen seit der Neuauflegung des Verfahrens zu Zielvereinbarungen und Controllingberichten 2015 noch aus?
  2. Wann ist mit den noch ausstehenden Zielvereinbarungen zu rechnen?
  3. Welche städtischen Töchter haben Frauenförder- bzw. Chancengleichheitspläne?

Sachdarstellung
Für maximal drei Jahre schließt das Gleichstellungsbüro mit allen Ämtern und Instituten Zielvereinbarungen zur Förderung der beruflichen Chancengleichheit der Beschäftigten ab, um folgende Ziele des Chancengleichheitsplans der Düsseldorfer Verwaltung umzusetzen:

  • Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen
  • Erhöhung des Frauenanteils in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufen
  • Erhöhung des Männeranteils in sozialen, kulturellen und Gesundheitsberufen
  • Paritätische Besetzung von Gremien
  • Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Beschäftigten
  • Familienfreundlicher Service: Verbesserung der familienfreundlichen und gleichstellungsrelevanten Rahmenbedingungen für Kund*innen

In der Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung am 19.05.2015 wurde ein neues Verfahren zu Zielvereinbarungen und Controllingberichten beschlossen.

Seitdem wurden bereits mit 10 Fachbereichen neue Zielvereinbarungen zur beruflichen Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Stadtverwaltung Düsseldorf abgeschlossen (Informationsvorlagen im Gleichstellungsausschuss vom 06.12.2016 und vom 23.01.2018).

Gerne würden wir mehr über die Zeitplanung der restlichen Fachbereiche und Einbeziehung städtischer Töchter erfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Hebeler                             Paula Elsholz                                         Karin Trepke

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