Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche bei städtebaulichen Projekten

4. September 2018

Antworten der Verwaltung

An
Ursula Holtmann-Schnieder
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Sehr geehrte Frau Holtmann-Schnieder,

die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 4. September 2018 zu nehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

  • Welche Beteiligungsformate plant das Jugendamt im Rahmen der Projekte „Raumwerk D“, „Integrierten Mobilitätskonzept 2030+“ und „Blau-Grüner Ring“ zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen durchzuführen (aufgeschlüsselt nach Projekten)?

Sachdarstellung
Belange, welche sich auf die städtebauliche Zukunft Düsseldorfs beziehen, müssen von ausgebildeten Expert*innen geplant werden, gleichzeitig ist es aber von größter Bedeutung, den Bürger*innen der Stadt Düsseldorf die Möglichkeit zu geben, ihre Stadt mitzuprägen.

Inzwischen verwaltet die Stadt Düsseldorf mehre Projekte, welchen umfassende Öffentlichkeitsbeteiligungen zugrunde liegen (u. a. Raumwerk D, Integriertes Mobilitätskonzept 2030+, Blau-Grüner Ring). Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Hierbei werden allerdings – unserem Wissen nach – keine speziellen Beteiligungsformate für Kinder und Jugendlichen angeboten, wobei gemäß dem Ratsbeschluss „Partizipation von Kindern und Jugendlichen bei Bürgerbeteiligungsverfahren“ vom Herbst 2016 (Vorlage 01/ 184/ 2016) gilt, dass es „[…] in jedem Verfahren mindestens ein speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenes Beteiligungsformat geben [muss].“

Da Kinder und Jugendliche unbestritten gleichberechtigte Nutzer des öffentlichen Raumes sind, soll ihnen die Chance gegeben werden, ihr Umfeld mitzugestalten sowie eigene Ideen in die Umsetzung mit einfließen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Paula Elsholz

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