Kommunalwahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Düsseldorf Drucke diesen Beitrag Drucke diesen Beitrag

Kinder und Jugendliche

Für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtpolitik müssen wir die jüngsten Einwohner*innen in den Mittelpunkt stellen. Wir GRÜNE setzen uns für eine kinder-, jugend- und familiengerechte Stadt ein, die auf die Bedürfnisse der jungen Generationen ausgerichtet ist. Chancengleichheit, gesundes Aufwachsen, Teilhabe und Partizipation in vielfältigen altersgerechten Formaten gemäß der UN-Kinderrechtskonvention sind hierfür wesentliche Voraussetzungen.Durch die Schüler*innen von “Fridays for Future” wurde für alle sichtbar, dass die junge Generation bestimmt nicht politikverdrossen ist und ihr Mitspracherecht aktiv einfordert. Wir wollen nicht nur die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen, sondern junge Menschen als Vertreter*innen ihrer Interessen ernst nehmen und eine aktive Partizipation in Politik und allen Lebensbereichen ermöglichen.Familien leisten unglaublich viel. Im Alltag ist es für Eltern jedoch oft schwierig, Familie und Beruf erfolgreich zu verbinden. Sie wollen mit voller Aufmerksamkeit für die Kinder da sein, sich im Beruf und im Ehrenamt engagieren, sich den eigenen Eltern widmen – oder einfach mal Zeit für sich haben. Besonders Alleinerziehende verdienen unseren Respekt. Wir wollen sie entlasten, indem wir passende Angebote schaffen.

GRÜN wirkt

  • Mit der Servicestelle Partizipation bei Jugendamt und Jugendring haben wir sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche in alle Projekte einbezogen werden, die sie betreffen. Zentral dabei sind die Bezirks-Checks – „Jugend checkt Düsseldorf“, bei denen Kinder und Jugendliche die Stadtteile analysieren und beispielsweise die Gestaltung von Freiflächen oder Spielplätzen beeinflussen. Durch die intensive Kinder- und Jugendbeteiligung im Rahmen von „Garath 2.0 – den Wandel gestalten“ konnten wir im März 2019 das erste Düsseldorfer Kinderparlament in Garath realisieren.
  • Wir haben mehrere Jugendfreizeiteinrichtungen saniert, einige Neubauten auf den Weg gebracht und die Öffnungszeiten erweitert. So haben viele Einrichtungen nun auch am Abend geöffnet.
  • 2018 haben wir den größten Skaterpark Deutschlands in Eller fertiggestellt – eine Initiative des Jugendrates. Nachdem unter schwarz-gelb neun Jahre lang darüber geredet wurde, haben wir den Skaterpark innerhalb von drei Jahren umgesetzt.
  • Schulsozialarbeit hilft dabei, Auswirkungen sozialer Unterschiede abzufedern und fördert die Selbstentfaltung von Kindern und Jugendlichen. Sie ist eine unverzichtbare Unterstützung für unsere Schulen in Düsseldorf geworden. Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass jede Schule in Düsseldorf durch Sozialarbeiter*innen unterstützt wird. In einem weiteren Schritt wird der individuelle Bedarf an Sozialarbeit erfasst und ausgebaut.
  • 4.000 neue Betreuungsplätze: Bis Mitte 2020 werden ca. 28.000 Betreuungsplätze in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege zur Verfügung stehen, gegenüber ca. 24.000 Plätzen in 2014. Die Betreuungsquote bei Kindern unter drei Jahren konnte somit von 41 % auf ca. 50 % gesteigert werden, obwohl heute 2.000 Kinder mehr in Düsseldorf leben. Bei Kindern über drei Jahren konnten wir die Quote bei 100 % halten, obwohl die Zahl der Kinder um ca. 1.500 gestiegen ist.
  • Kita-Zeiten: in 17 städtischen Kindertagesstätten konnten wir in einem ersten Schritt die Betreuungszeiten um fünf Stunden pro Woche ausbauen, was für berufstätige Eltern und insbesondere für Alleinerziehende wichtig ist.
  • Musikalische Früherziehung bereichert das Leben von Kindern, fördert die Motorik und die Sprache, schult die Wahrnehmung und macht Freude. Wir haben die musikalische Bildung durch eine Ausweitung der Kooperation mit der Clara-Schumann-Musikschule verbessert, indem wir in jedem Stadtbezirk eine Musik-Kindertagesstätte eingerichtet haben.
  • Auch wenn die Akzeptanz steigt, sind Regenbogenfamilien immer noch Diskriminierung in ihrem Alltag ausgesetzt und gehen oft zurückhaltend mit ihrem Familienmodell um. Wir haben eine Beratungsstelle für Regenbogenfamilien eingerichtet, die diese Familien in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen sichtbar und selbstverständlich machen soll.

GRÜNE Vision

Kinder- und Jugendbeteiligung stärken

  • Ein Pfeiler für mehr Beteiligung muss eine Stärkung städtischer Kinder- und Jugendgremien sein. Das Garather Kinderparlament sehen wir als Erfolgsmodell und wollen in jedem Stadtbezirk ein Kinderparlament einrichten, das eine beratende Funktion in den jeweiligen Bezirksvertretungen erhalten soll. Zudem soll Antragsrecht im Jugendhilfeausschuss und im Jugendrat bestehen.
  • Jugendbeteiligung heißt Mitreden auf höchster Ebene. Wir wollen der direkt gewählten Vertretung der Düsseldorfer Jugendlichen, dem Jugendrat, ein Rederecht im Stadtrat ermöglichen.
  • Wir wollen einen Ausbau der Jugendbeteiligung auch über feste Gremien hinaus. Die Arbeit der neu eingerichteten Partizipationsstelle in Form von „Jugend checkt Düsseldorf“ ist hier wegweisend. Wir wollen eine Aufstockung der Ressourcen und eine deutliche Verstetigung von altersgerechten Beteiligungsprozessen mit direkter Ansprache in allen Kinder- und Jugendliche betreffenden Planungen.
  • Für den Jugendbeteiligungsprozess ist es wichtig, dass die Stadtverwaltung für Kinder- und Jugendbeteiligung qualifiziert wird und diese in ihren organisatorischen Prozessen verankert. Das geht beispielsweise durch Kooperationsvereinbarungen zwischen Ämtern und Partizipationsstelle, detaillierte Veröffentlichungen der Beteiligungsergebnisse oder durch eine Berücksichtigung von entsprechenden Erfahrungen bei Stellenausschreibungen. Jugendbeteiligung und Generationengerechtigkeit muss in der kompletten Verwaltung als Querschnittsthema berücksichtigt werden.
  • Häufig empfinden Jugendliche Politik als zu trocken, die Sprache als unverständlich und unattraktiv und ihre aktive Mitbestimmung als unerwünscht. Deshalb brauchen wir mehr und besser verbreitete Informationskanäle speziell für Jugendliche, wie das Jugendportal „youpod“. Auch die Stadt selbst sollte Inhalte jugendgerecht aufbereiten und darstellen.
  • Düsseldorfer Kinder und Jugendliche engagieren sich vielfältig für ihr Umfeld und bringen sich ein. Wir wollen eine Jugendprojektstelle bei der Stadt einrichten, die jungen Menschen bei der Planung und Umsetzung von demokratiefördernden, partizipatorischen, sozialen oder ökologischen Projektideen beratend zur Seite steht.
  • Dass junge Menschen ab 16 Jahren in Düsseldorf bei den Stadtratswahlen ein aktives Stimmrecht erhalten ist vorbildlich. Doch uns reicht das nicht. Wir fordern, dass sich Düsseldorf gegenüber dem Land auch für ein passives Wahlrecht bei Kommunalwahlen und eine Absenkung des Wahlalters auf 14 einsetzt.

Demokratie und Vielfalt fördern, Rechtsextremismus bekämpfen

  • Gerade in Zeiten von aufstrebenden antidemokratischen Strömungen ist es zentral, demokratische Werte von klein auf zu vermitteln. Die Stadt soll sich beim Land dafür einsetzen, dass politische Bildung Querschnittsthema in allen Unterrichtsfächern wird. Darüber hinaus müssen Düsseldorfer Projekte und Initiativen weiterhin gestärkt werden, die sich die demokratische Bildung von jungen Menschen zum Ziel gesetzt haben.
  • Um Vielfalt, Akzeptanz und Demokratie in unserer Gesellschaft zu fördern, sind präventive Ansätze von Anfang an unverzichtbar. Wir wollen weiterhin Schulen unterstützen, die sich Netzwerken wie Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage oder Schule ohne Homo- und Transphobie anschließen wollen oder angeschlossen haben.
  • Rassistische, islamfeindliche und antisemitische Vorfälle nehmen auch in Düsseldorf zu. Gleichzeitig wirbt die rechtsextreme Szene aktiv Jugendliche für ihre menschenfeindlichen Ideologien an. Wir nehmen diese Bedrohung sehr ernst und wollen eine zusätzliche Stelle bei der Stadt einrichten, die präventiv gegen Rechtsextremismus bei Jugendlichen arbeitet.

Freiräume schaffen

  • Jugendplätze, legale Graffitiflächen,selbstverwaltete Jugendfreizeiteinrichtungen und von Nutzungen freizuhaltende Freiflächen auf Stadtplätzen sollen jungen Menschen den gemeinsamen, ungestörten Aufenthalt ermöglichen. wir befürworten besonders den Bau von Bike- und Skateparks, als Sportanlagen und Treffpunkte des sozialen Miteinanders.
  • Wir wollen prüfen, inwiefern eine freie Nutzung von Sporthallen durch Jugendliche z. B. in den Schulferien möglich ist.
  • Wir wollen mehr Orte für die künstlerische Verwirklichung junger Menschen bereitstellen. Ob Streetart oder “klassische” Kultur in Museen und auf Bühnen – die Vielfalt muss anerkannt und gefördert werden.
  • Wir wollen gut ausgestattete und erreichbare Spielplätze, die auf die Bedürfnisse der jungen Nutzer*innen abgestimmt sind. Dafür wollen wir den Masterplan Spielplätze fortführen und alle Kinder in die Ausgestaltung und Planung von Spielplätzen einbeziehen.
  • Kinder und Jugendliche brauchen auch abseits der herkömmlichen Spielplätze Raum, um sich entfalten und entwickeln zu können. Deswegen setzen wir uns für mindestens einen weiteren Abenteuerspielplatz in Düsseldorf ein, in dem Kinder betreut, aber ohne Erziehungsberechtigte elementare Erfahrungen machen, selbstständig handeln und den achtsamen Umgang mit Menschen, Tieren und Natur erproben können. Zudem wollen wir mit der Einrichtung temporärer Spielstraßen Kommunikationsorte und Spielräume für Kinder und Jugendliche im Quartier schaffen.
  • Wir wollen, dass Natur in der Stadt besonders von unseren Kindern erlebt werden kann. Deshalb brauchen wir neue grüne Plätze und Grünflächen, aber auch „verwilderte“ Flächen, auf denen die Kinder sich austoben und die Natur begreifen lernen können. Auch die Anbindung an bereits vorhandene Naturräume muss ausgebaut werden. Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit haben, Natur in der Stadt selbstständig aufzusuchen und zu erleben.
  • Der Zugang zu musikalischer Bildung sollte für alle Kinder und Jugendliche, unabhängig der finanziellen Möglichkeiten, möglich sein. Wir setzen uns für den Ausbau von Proberäumen mit musikalischem Equipment ein, die für junge Menschen kostenlos zur Verfügung stehen.

Kinder- und jugendgerechte Mobilität schaffen

  • Auch zu späten Uhrzeiten muss die sichere Mobilität junger Menschen gewährleistet sein. Wir fordern einen spürbaren Ausbau nächtlicher Bus- und Bahnverbindungen, beispielsweise zu den Studierendenwohnheimen.
  • Mobilität heißt Teilhabe. Wir wollen Familien entlasten und allen jungen Menschen eine klimafreundliche und selbstbestimmte Mobilität ermöglichen, dazu gehören deutlich günstigere ÖPNV-Tarife und Verbesserungen beim Schoko-Ticket. Mobilität
  • Kinder und Jugendliche sollen sich in Düsseldorf sicher zu Fuß und mit dem Fahrrad bewegen können. Wir Grüne setzen uns dafür ein, dass sich die Fahrradinfrastruktur stärker an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen, die mit dem Fahrrad zur Schule oder zum Sport etc. fahren möchten, ausrichtet. Mobilität
  • Kinder und Jugendliche sollen in den Fahrgastbeirat eingebunden und an der Linienplanung beteiligt werden. Eine enge Abstimmung zwischen Schulen und Rheinbahn ist unbedingt notwendig.

Kinder-und Jugendfreizeiteinrichtungen stärken

  • Jugendfreizeiteinrichtungen müssen möglichst vor Ort verfügbar und gut erreichbar sein. Wir wollen auch kleine Einrichtungen erhalten und Öffnungszeiten weiter ausbauen – insbesondere an Wochenenden. Eine Jugendfreizeiteinrichtung muss für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt erreichbar sein.
  • Wir wollen zusätzlich ein flexibles mobiles Jugendzentrum schaffen, das all jene Menschen erreicht, die keinen Zugang zu gewöhnlichen Jugendfreizeiteinrichtungen haben.

Kitas und Kindertagespflege brauchen Qualität und Vielfalt

  • Mehr Platz: Wir GRÜNE wollen weiter jedes Jahr etwa 1.000 zusätzliche Betreuungsplätze ermöglichen. Um geeignete Grundstücke zu finden, sollen Kitas und Kindertagespflege in der Stadtplanung noch konsequenter mitgedacht werden, gerade bei Projekten der Nachverdichtung. Stadtentwicklung Für die Umsetzung wollen wir auch auf die städtische Baufirma IPM zurückgreifen. Bei Neubauten und auch bei bestehenden Kitas müssen wir Maßnahmen zum Klimaschutz und gegen sommerliche Hitze berücksichtigen.
  • Mehr Flexibilität: Wir wollen die Öffnungszeiten der Kitas weiter den tatsächlichen Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder anpassen, was insbesondere für Alleinerziehende große Bedeutung hat.
  • Wir wollen, dass Mehrsprachigkeit in Schulen, Kitas und Kindertagespflege geschätzt und gefördert wird. Für junge Menschen kann das Erlernen einer zweiten Muttersprache eine wertvolle Ressource sein, von der sie ein Leben lang profitieren. Doch Bilingualität entsteht nicht von alleine. Daher sollen in Düsseldorfer Kitas und Schulen mehrsprachige Angebote mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund gezielt gefördert und ausgebaut werden sowie die betroffenen Eltern für dieses große Potenzial sensibilisiert werden. Integration und Teilhabe
  • Alle Angebote in den Kitas und in der Kindertagespflege sollen kultur- und geschlechtersensibel ausgerichtet sein.
  • Nachhaltigkeit fängt bei den Kleinsten an. Wir wollen weiter das Programm „Mit Energie gewinnen“ in den KITAs unterstützen. Wir wollen Bildungs- und Aktionsangebote für nachhaltige Entwicklung, auf die Schulen in Düsseldorf schon kostenlos zugreifen können, auch für die KITAs anbieten. Wir wollen flächendeckend gesunde, biologische, regionale, faire, nachhaltige und bezahlbare Verpflegung, die auch in Kooperation mehrerer Kitas und Kindertagespflegestellen im Sozialraum oder mit benachbarten Schulen gelingen kann.
  • Beteiligung muss bereits im Kindesalter praktiziert werden. Wir wollen Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen dahingehend beraten, wie sie altersgerechte Beteiligungsformate umsetzen und damit Kindern das Bewusstsein geben, dass ihre Stimme zählt.
  • Neue Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen: Für den Ausbau der Plätze und der Qualität wollen wir zusätzliche, motivierte und qualifizierte Erzieher*innen und Kindertagespflegepersonen gewinnen. Dafür sollten Stadt und freie Träger gemeinsam die Rahmenbedingungen verbessern. Auch das Land ist hier in der Pflicht. Als GRÜNE wollen wir die Ausbildungszahlen verbessern und auf die „weichen Standortfaktoren“ wie bezahlbare Wohnungen und moderne Mobilität setzen. Wir wollen mehr junge Männer als Erzieher werben, unter anderem durch den Ausbau von Angeboten der Berufsorientierung zum Schwerpunkt soziale Berufe.
  • Kita-Navigator: Wir wollen den Kita-Navigator weiter ausbauen und verbessern. Ein wichtiges Ziel ist dabei, die Platzvergabe der Kitas weiterhin schnell und noch transparenter zu gestalten.
  • Kindertagespflege: Die Kindertagespflege ist in Düsseldorf ein unverzichtbares Angebot der Kindertagesbetreuung – insbesondere für Kinder unter drei Jahren, aber auch darüber hinaus, zum Beispiel in der Randzeitenbetreuung. Gut ein Drittel der Kinder unter drei Jahren werden von einer Kindertagespflegeperson betreut. Wir Grüne möchten, dass die Kooperation zwischen Kitas und Kindertagespflegepersonen im jeweiligen Quartier stärker unterstützt wird. Für die Anliegen der Kindertagespflegepersonen und Eltern in Düsseldorf haben wir Grüne immer ein offenes Ohr.

Hilfe in schwierigen Lagen

  • Kinder und Jugendliche in Not brauchen – wie ihre Eltern – umfassende und verlässliche Hilfe und Unterstützung von Seiten der Stadt. Jugendliche brauchen Angebote, die Süchten vorbeugen, beispielsweise zur Vermeidung von Alkoholkonsum. Angebote der Gewaltprävention und im Kinder- und Jugendschutz müssen entwickelt und ausgebaut werden.
  • Depressionen und andere psychische Erkrankungen werden immer häufiger schon im Jugendalter diagnostiziert. Hier gilt es, die Problemlage junger Menschen ernst zu nehmen und sie nicht als pubertäre Begleiterscheinung abzutun. Wir wollen Anlaufstellen für Jugendliche in Problemlagen bekannter machen und den Weg zur professionellen Behandlung vereinfachen.
  • Ein digitales Hilfsangebot soll jungen Menschen bei Problemen und Anliegen anonym den Weg zur richtigen Service- oder Beratungsstelle im Stadtraum weisen.
  • Für Mädchen und junge Frauen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind, haben wir spezialisierte Beratung und Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen und werden die Kapazitäten dem Bedarf anpassen.
  • Wenn Familien ihren Kindern zeitweise oder regelmäßig keine Grundversorgung oder gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen können, muss es Aufgabe der Stadt sein, diese Familien zu unterstützen. Wir kämpfen dafür, dass jedes Kind in Düsseldorf unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern die gleichen Chancen und Möglichkeiten hat.

Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Kinder und Jugendliche SDGs

1 Keine Armut, 4 Hochwertige Bildung, 10 Weniger Ungleichheiten

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