Stadtplanung

Stadtplanung schafft Lebensqualität

Düsseldorf ist eine stark wachsende Großstadt. Stadtplanung und Stadtentwicklung stehen vor der Herausforderung, dieses Wachstum zu gestalten und eine nachhaltige Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Grün- und Freiflächen und Industrie in Düsseldorf zu gewährleisten. Dazu möchten wir die Interessen der vielfältigen Bevölkerungsgruppen berücksichtigen und eine tragbare Abwägung herbeiführen – dabei verfolgen wir neue, kreative und zukunftsweisende Ansätze. Unser Bestreben gilt allen Menschen in Düsseldorf: Wir wollen die Lebensqualität in der Landeshauptstadt sichern und verbessern.

  • Charakter der Stadtteile: Wir wollen den Charme und den eigenständigen Charakter der Düsseldorfer Stadtteile bewahren und behutsam weiterentwickeln.
  • Kreative und zukunftsweisende Stadtplanung: Mit Hilfe einer intelligenten Stadtplanung wollen wir zukünftig insbesondere innovative Ansätze verfolgen und ein maßvolles Wachstum gewährleisten, das zu Düsseldorf passt. Häuser wollen wir maßvoll aufstocken und ausbauen, Baulücken schonend schließen, Parkplätze, Verkehrsflächen, Supermärkte und – wenn möglich – auch technische Anlagen überbauen. Es gilt der Grundsatz Innen- vor Außenentwicklung.
  • Schutz wertvoller Flächen: Wertvolle Grün-, Wald- und Freiflächen und Frischluftschneisen sollen erhalten bleiben und nicht zugebaut werden. Neue Baugebiete auf der grünen Wiese lehnen wir ab.
  • Flächenoptimierung: Durch eine flächenoptimierte Planung soll Freiraum gesichert werden. Jedes Vorhaben ist im Einzelfall zu betrachten, um die Flächen optimal auszunutzen.
  • Nachhaltige Mischung: Wir wollen eine nachhaltige Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Grün- und Freiflächen sowie Industrie bewahren und einzelne Stadtteile nicht zu reinen Wohnquartieren umwandeln. Die Arbeitsplätze im Viertel, kulturelle Angebote und soziale Infrastruktur müssen erhalten und eine gute Nahversorgung muss sichergestellt werden. Unser Ziel ist eine Stadt der kurzen Wege.
  • Wohnen: Wir wollen qualitätsvolles Wohnen in jeder Preislage für alle Bevölkerungsgruppen ermöglichen. Im Neubau muss die Schaffung von barrierefreiem, ökologischem und ökonomischem sowie finanzierbarem Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen im Vordergrund stehen. Vorhandene bezahlbare Wohnungen werden wir sichern. In Randlagen wollen wir auch Wohnraum in Ein- und Zweifamilienhäusern berücksichtigen (→ Wohnen).
  • Barrierefreiheit: Durch barrierefreies Bauen sowie barrierefreie Gebäude und Quartiere wollen wir die selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe verbessern.
  • Liegenschaften: Wir setzen uns für eine aktive Boden- und Liegenschaftspolitik ein. Wir wollen städtische Vorkaufsrechte besser nutzen, um den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und Spekulationen auf dem Bodenmarkt besser entgegenwirken zu können (→ Wohnen).
  • Hochpunkte: Gesamtstädtisch soll es Hochhäuser an den vom Hochhausbeirat identifizierten wenigen Stellen im Stadtgebiet geben. An geeigneten Standorten können wir uns vorstellen, einzelne architektonisch anspruchsvolle Hochpunkte zu schaffen, die dem in Erstellung befindlichen Hochhausrahmenplan entsprechen sollen. Eine Ballung halten wir nur in bestimmten Bereichen für sinnvoll, die im Rahmen des Hochhausrahmenplans durch den Hochhausbeirat identifiziert und vereinbart/beschlossen werden (z. B. am Kennedydamm, Seestern, Mörsenbroicher Ei). Den Hochhausbeirat möchten wir weiterentwickeln und stärken.
  • Industrie und Handwerk: Die vorhandenen Gewerbe- und Industrieflächen müssen gesichert und neue Flächen entwickelt werden. In Abstimmung mit Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft wollen wir eine Strategie zur Förderung des Handwerks in Düsseldorf erarbeiten und geeignete Maßnahmen in einem „Masterplan Handwerk“ festlegen. Wir wollen sicherstellen, dass ausreichende Flächen für Handwerk, Produktion, Kreative, Gründer*innen sowie Probe- und Veranstaltungsräume zur Verfügung stehen (→ Wirtschaft).
  • Kulturelle Räume: Räume für Kunst und Kultur zur Produktion, Aufführung und Ausstellung möchten wir schützen und bei Planungsprojekten auch neu schaffen. Insbesondere sollen hier Musik- und Clubkultur, Ateliers und Atelierwohnungen sowie Orte für freie und Off-Szene in der Stadtentwicklung strukturell mitgedacht werden (→ Kunst und Kultur).
  • KomKuk: Die Stabstelle des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft werden wir künftig bei der Stadtplanung ansiedeln.
  • Nachtökonomie und Nachtkultur: Wir wollen die Auswirkung von Planung auf Nachtkultur und von Nachtkultur auf Planung untersuchen, um Handlungsmöglichkeiten und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Unser stadtplanerisches Ziel ist es, Flächen und damit Betriebe zu sichern und Konflikte abzubauen.
  • Hofgarten: Wir schützen und erhalten den Hofgarten.
  • Kleingärten: Kleingärten sind grundsätzlich zu erhalten. In ganz besonderen Fällen von kleineren Randlagen kann es in Verbindung mit dem Kleingärtnerverband zu einer Bestandsprüfung kommen. Im Fall einer Entwicklung muss ein lokal verträglicher Ausgleich geschaffen werden, der das Ziel einer gemischten Stadt erfüllt, wo Kleingärten und städtisches Gärtnern („Urban Gardening“) sowie Wälder und Parkanlagen für ein umwelt- und klimagerechtes Umfeld sorgen.
  • Infrastruktur: Bei der Weiterentwicklung Düsseldorfs muss die Infrastruktur wie z. B. von Nahversorgung, Kindergärten, Schulen, Sportflächen, Nahverkehr u. Ä. zwingend mitwachsen und in den Planungsprozess von Beginn an eingebunden sein.
  • Mobilität: Bei der Entwicklung neuer Gebiete muss die ÖPNV-Erschließung direkt mitgeplant werden. Auch setzen wir uns für den Bau von Quartiersgaragen zur Entlastung des Straßenraums ein. Wir entwickeln darüber hinaus ein stadtweites, quartiersbezogenes Parkraum-Management und planen Mobilstationen (→ Mobilität).
  • Smarte Stadtteile: Wir wollen smarte Anwendungen in den Stadtteilen vorantreiben. Digitale Technologien sollen helfen, die Lebensqualität zu verbessern und Quartiere zukunftsgerecht zu machen. Dazu gehören Glasfaser-Internet und 5G-Mobilfunk als Basis. Im Bereich Mobilität streben wir z. B. eine intelligente Verkehrssteuerung und sensorgesteuerte Straßenbeleuchtung an.
  • Spielplätze für alle: Der Masterplan Spielplätze soll weiterentwickelt werden – mit dem Ziel, mehr Mehrgenerationenspielflächen, Spielflächen für Kleinstkinder und inklusivere Spielplätze zu schaffen (→ Familien, Kinder und Jugend).

Gemeinschaftlich und transparent planen
Um der Vielzahl und Vielfalt von Interessen in unserer Stadt gerecht zu werden, wollen wir die Stadtplanung transparenter gestalten. Dazu werden wir Bürger*innen sowohl bei grundsätzlichen Fragen als auch bei einzelnen Projekten frühzeitig und angemessen beteiligen. Das im Rathaus stehende Stadtmodell soll den Bürger*innen besser zugänglich gemacht werden. Wir setzen auch auf digitale Verfahren und Formate. Denn sie tragen dazu bei, die Teilhabe der Stadtgesellschaft an der Stadtplanung zu verbessern (→ Bürger*innen-Beteiligung und Transparenz).

  • Weiterentwicklung „Raumwerk D“ und „Mobilitätsplan D“: Als eine Grundlage der weiteren Planung wollen wir das „Raumwerk D“ sowie den „Mobilitätsplan D“ weiterentwickeln. Die Beteiligung von Bürger*innen an diesen beiden Projekten soll als Vorbild für weitere Beteiligungen dienen.
  • Städtebauliche Wettbewerbe fördern: Wir werden Wettbewerbe im Städtebau fördern. Städtebauliche Wettbewerbe sind grundsätzlich das geeignete Mittel um gute, kreative Ergebnisse zu erzielen und eine hohe städtebauliche sowie architektonische Qualität sicherzustellen. Dabei wollen wir auch innovative Ansätze in der Stadtplanung vorantreiben und Modellprojekte erproben, etwa zu den Themen Holzbauweise, klimaneutrales Wohnen, autoarme/autofreie Quartiere.
  • Gründung eines Gestaltungsbeirats: Für große Bauprojekte, bei denen kein Wettbewerb vorgesehen ist, sprechen wir uns für die Gründung eines Gestaltungsbeirats aus. Dieser soll eine ähnliche Struktur wie der Hochhausbeirat aufweisen und in beratender Funktion tätig sein.
  • Erhalt der Baukultur: Zum Erhalt der Baukultur setzen wir auf Gespräche mit den Eigentümer*innen. Dabei legen wir besonderen Wert auf qualitätsvolle Gestaltung, die sowohl die Nachbarschaft respektiert als auch, wo vertretbar, mit Kreativität und Innovation punktet. Wir setzen uns zudem vorbeugend für den Denkmalschutz ein.
  • Fokus auf das Quartier: Für uns stehen die Quartiersansätze im Vordergrund. Daran muss sich die Planung orientieren. „Briefmarkenplanungen“ ohne die Berücksichtigung der Bedarfe des Quartiers und ohne Integration ins Quartier erachten wir als nicht zielführend. Bei größeren Baumaßnahmen soll künftig zusätzlich zu dem Realisierungsteil der eigentlichen Maßnahme ein Ideenteil für das Umfeld analysiert werden.
  • Transparenz in der Planung: Wir machen Stadtplanung transparent und nachvollziehbar. Darum werden wir eine Ausstellungsfläche für bessere Information und Mitwirkung von Bürger*innen einrichten und kreativere Lösung für die analoge Beteiligung entwickeln. Auch die digitalen Formate der Beteiligung werden wir stärken. Unser Ziel ist, unterschiedliche Angebote für die verschiedenen Bezugsgruppen zu schaffen.
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Um den Anspruch an eine generationengerechte Stadt zu erfüllen, wollen wir Kinder und Jugendliche stärker in die Stadtplanung einbeziehen.
  • Transparenz bei veränderter Projektentwicklung: Sofern Projekte sich im Lauf des Verfahrens verändern und anpassen, ist für uns wichtig, dass die früheren Entwürfe grundsätzlich der neuen Planung zur Information beigefügt werden. Das gilt sowohl für den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung als auch für die Bezirksvertretungen.
  • Baukastensysteme schaffen: In der Bauleitplanung möchten wir gleiche Ansätze schaffen, um möglichst große Transparenz zu erreichen. Dazu soll ein Anforderungskatalog im Baukastensystem entwickelt werden. Auch bei der Erstellung von Vorlagen für Bauvorhaben, die nach § 34 des Baugesetzbuchs beurteilt werden, soll ein Baukastensystem Transparenz schaffen. Es ist unser Ziel, die Strukturen zu vereinheitlichen.
  • Regionale Kooperation intensivieren: Wir setzen uns für die Schaffung eines regionalen Entwicklungskonzepts in Abstimmung mit den benachbarten Kreisen und Städten ein. Angesichts der Grenzen des Wachstums ist es uns wichtig, im regionalen Kontext zu denken und gemeinsam mit den Nachbarkommunen Ziele in der Stadtplanung und Raumplanung zu entwickeln. Flächen für Wirtschaft, Handwerk, Wohnen und Verkehr sollen regional gedacht und geplant werden. Interkommunale Beteiligungen müssen bei Bau- und Verkehrsmaßnahmen auch für Durchführung und Auswirkung der Maßnahmen gelten
  • Starke Stadtverwaltung: Wir setzen uns dafür ein, die notwendigen personellen Ressourcen und Fähigkeiten in der Planungsverwaltung zu halten, zu fördern und neue Fachkräfte zu gewinnen (→ Finanzen und Stadtverwaltung).

Gutes Klima in der Stadt
Stadtplanung soll in Düsseldorf auch ein Beitrag für klimapositives Handeln sein. Bei der Planung der Stadt von morgen wollen wir deshalb bereits heute den Schutz des Klimas, die Vermeidung von Treibhausgas wie CO2 und die Anpassung an den Klimawandel mitdenken.

  • Klimawandelgerechte Stadtplanung und Stadtentwicklung: Stadtplanung und Stadtentwicklung in Düsseldorf müssen sich intensiver an die veränderten Klimabedingungen anpassen. Wir sichern die Frischluftschneisen und streben eine stärker begrünte Stadt an, die kommende Hitzesommer besser abkühlt. Starkregen und anderen Extremwettern wollen wir dadurch begegnen, dass wir uns planerisch an dem Konzept „Schwammstadt“ orientieren. Zur Untersuchung und Bewertung der klimatischen Situation im Stadtgebiet wollen wir die Planungshinweiskarte auf den neuesten Stand der Klimaanalysen bringen. Gleiches gilt für die Bodenfunktionskarte zugunsten des Bodenschutzes.
  • Klimaneutral planen: Wir möchten dafür sorgen, dass künftig von Schritt eins an klimaneutral geplant wird. Dieser Grundsatz soll in die Bauleitplanung aufgenommen werden. Ein entsprechendes Pilotprojekt wollen wir aufsetzen.
  • Klimaszenarien bewerten: Bei Planungsvorhaben sollen in frühen Stadien Klimaszenarien zur Abschätzung von Auswirkungen des Klimawandels bewertet werden.
  • Städtische Neubauten: Unser Ziel ist, sämtliche städtische Neubauten so zu planen, dass keine fossilen Energieträger zum Einsatz kommen.
  • Klimaangepasster Stadtraum: Hier setzen wir auf begrünte Dächer (vorzugsweise intensiv begrünt) und Fassaden, Solaranlagen, Wasserflächen, begrünte Straßenräume und Vorgärten sowie auf ein grünes Wegenetz.

Projekte mit besonderer Bedeutung
Eine umsichtige Stadtplanung in einer wachsenden Metropole lebt davon, dass sie die Eigenart der Stadtteile wahrt, gleichzeitig aber auch offen ist für herausragende und architektonisch bedeutsame Bauvorhaben. Projekte auf Flächen mit einer besonderen Bedeutung für die Stadtentwicklung wollen wir so gestalten, dass sie zu Düsseldorf passen. Dabei haben wir stets die Interessen der Menschen vor Ort wie auch der Stadtgesellschaft als Ganzes im Blick.

  • Heinrich-Heine-Platz: Wir wollen eine attraktive Gestaltung des Heinrich-Heine-Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erreichen – unter möglichst umfangreichem Erhalt des Baumbestands und dem Erhalt des Musik-Pavillons dort oder in der Umgebung. Die Gestaltung des Tiefhofs soll unter Berücksichtigung des subjektiven Sicherheitsempfindens mit einer möglichst reduzierten Größe erfolgen. Die unterirdischen Abgänge sollen verringert werden. Wir werden sicherstellen, dass es eine Rückbau-Option gibt, wenn sich Probleme abzeichnen. Der Platz soll zudem weiterhin für kulturelle Zwecke genutzt werden. Ferner werden wir die derzeitigen Nutzer*innen der Fläche bei der Planung berücksichtigen.
  • Ehemaliger Kaufhof am Wehrhahn: Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, setzen wir uns dafür ein, dass mehrere Vorschläge zur Entwicklung der Fläche des ehemaligen Kaufhofs am Wehrhahn erarbeitet werden und ein offenes Beteiligungsverfahren durchgeführt wird. Die Realisierung eines Hochpunkts sehen wir an dieser Stelle kritisch. Unser Ziel ist eine Mischung aus Handel, Wohnen und weiteren auch nicht kommerzialisierten Angeboten für die Stadtgesellschaft. Wir wollen das gesamte Quartier bei der Planung betrachten. Dabei berücksichtigen wir dessen Bedeutung für die Stärkung des Umfelds sowie die Schaffung eines Angebots als Mehrwert für die Menschen in Düsseldorf.
  • Tuchtinsel: Eine intensive Bebauung der Tuchtinsel in Bezug auf Dimension und Massivität lehnen wir ab. Stattdessen richten wir das Augenmerk auf die städtebauliche Qualität, bei der ein Hochpunkt kritisch zu prüfen ist und Varianten mit oder ohne Hochpunkt zu entwickeln und abzuwägen sind.
  • Konrad-Adenauer-Platz: Wir setzen uns für eine attraktive Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes vor dem Hauptbahnhof als Visitenkarte der Stadt Düsseldorf ein. Wir sprechen uns für eine Überarbeitung der Stellplatzsituation mit dem Ziel aus, die Pkw-Stellplätze zu reduzieren und die Fahrrad-Stellplätze so zu erhöhen, dass ein attraktives Angebot für Pendler*innen entsteht und die dafür notwendigen Kapazitäten vorgehalten werden. Oberirdische Pkw-Stellplätze sollen ausschließlich nur für Kurzparker*innen in einer noch abzustimmenden Anzahl angelegt werden. Zur Attraktivitätssteigerung für Fahrradfahrende befürworten wir den Bau eines Fahrrad-Parkhauses sowie oberirdische Fahrrad-Stellplätze für Kurzparker*innen. Zudem wollen wir den teilweisen Erhalt der Bäume auf dem Konrad-Adenauer-Platz weiter prüfen. Eine durchgehende Aufstockung des Empfangsgebäudes des Düsseldorfer Hauptbahnhofs um drei Stockwerke sehen wir kritisch. Um den historischen Wert des Gebäudes zu sichern, werden wir die Pläne zur Aufstockung intensiv begleiten. Die Verträglichkeit soll anhand eines Modells durch die Politik und die Fachjury beurteilt werden.
  • Rheinuferpromenade: Wir setzen uns für eine Verbreiterung der Rheinuferpromenade im Bereich der Oberkassler Brücke mit einem getrennten Fuß- und Radweg ein, um Verbesserungen für Zu-Fuß-Gehende und Radfahrende zu erzielen und den Promenadencharakter zu betonen.
  • Belsenplatz: Bei der Umgestaltung des Belsenplatzes streben wir mehr Aufenthaltsqualität, eine Verbesserung der verkehrlichen Situation zugunsten von Radverkehr und ÖPNV sowie mehr Barrierefreiheit an. Die städtebauliche Qualität soll sich vor allem für Fußgänger*innen erhöhen. Ein Gesamtkonzept für den Platz und die Haltestelle werden wir entwickeln.
  • Bilker Kirche: Im Rahmen der Umgestaltung des Umfelds der Bilker Kirche wollen wir mehr Aufenthaltsqualität erreichen und die Barrierefreiheit herstellen. Auch die Verkehrssicherheit muss gewährleisten sein. Wir werden zudem eine externe Vergabe der Projektplanung prüfen lassen, um den Prozess zu beschleunigen. Dabei ist uns eine umfangreiche Beteiligung der Bürger*innen wichtig.
  • Technisches Rathaus: Beim Neubau des Technischen Rathauses wollen wir moderne und gesunde Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung schaffen. Das Gebäude soll begrünt und klimaneutral gebaut werden. Das Baumaterial und auch die Inneneinrichtung sollen wiederverwertbar sein im Sinn des „Cradle to cradle“-Prinzips („von der Wiege zur Wiege“).
  • Open-Air-Gelände auf dem Messeparkplatz P1: Wir halten die Realisierung eines Open-Air-Geländes auf dem Messeparkplatz P1 für unwahrscheinlich. Sollte jedoch wieder Bewegung in das Projekt kommen, ist eine Fortsetzung nur unter strikter Berücksichtigung der Vorgaben des gesetzlich verankerten Natur- und Artenschutzes sowie der Belange des Lärmschutzes vorstellbar. Die Zahl der Baumfällungen muss auf das absolut unumgängliche Maß (höchstens 60) verringert werden. Ferner ist ein Ausgleich über das Stadtbaumkonzept mit 1.000 zusätzlichen neuen Bäumen notwendig.
  • Hafen Reisholz: (→ Wirtschaft)

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