Kulturentwicklungsplan auf dem Weg

22. Juni 2017 – Presse GRÜNE Ratsfraktion

In der heutigen Sitzung des Kulturausschusses wird nach über einem Jahr intensiver Bearbeitungszeit der Kulturentwicklungsplan (KEP) im Kulturausschuss vorgestellt. Der KEP stellt eindrucksvoll dar, dass die Düsseldorfer Kulturlandschaft vor einer Erneuerung steht. Die kulturpolitischen Sprecher*innen der Ampel betonen, dass mit dem KEP, der Prozess aber bei weitem nicht abgeschlossen ist. Vielmehr wurde der Grundstein für die weitere kulturpolitische Arbeit gelegt.

„Mit dem Kulturentwicklungsplan haben wir für unser Ziel einer breitangelegten Beteiligung von Künstler*innen und von Kulturinteressierten den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt“, freut sich Clara Gerlach, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion. „Das Angebot zur Beteiligung wurde über den gesamten Zeitraum der Erarbeitung sehr gut angenommen. Mit dem ‚Rat der Künste‘ haben wir ein Gremium initiiert, das den Künstler*innen auch langfristig eine starke Stimme verleihen kann“, ergänzt Gerlach.

„Der Kulturentwicklungsplan hat einen transparenten Arbeitsprozess der kulturpolitischen Entwicklung in Gang gesetzt“, stellt Cornelia Mohrs, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, fest. „Eine zukunftsorientierte Kulturverwaltung ist eine unabdingbare Voraussetzung für den weiteren Prozess. Die Ideen zu einem ‚Kulturamt der Zukunft‘ werden wir weiterverfolgen und die notwendigen Maßnahmen einleiten“, fügt Mohrs an.

„Der KEP liefert Instrumente, wie Verwaltung und Politik zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern und den Kulturschaffenden, die Kulturszene der Zukunft entwickeln können“, betont Manfred Neuenhaus, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. „In einer Gesellschaft, die zurzeit viele traditionelle Werte in Frage stellt, werden sich auch Oper und Schauspielhaus neu behaupten müssen. Deshalb ist es wichtig, jetzt Strategien für einen Ausbau der Kultur in Düsseldorf zu entwickeln – aus Stillstand würde sich automatisch ein Abbau an Kultur ergeben.“, so Neuenhaus weiter.

Wünschenswert ist aus Sicht der Ampelpolitiker*innen eine stärkere Vernetzung sämtlicher Akteure. Eine bessere Sichtbarkeit der Kultur ‚auf einen Blick‘ mit einer professionellen Webpräsenz für die gesamte Kulturszene werden wir zügig umsetzen.

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