Rückschritte bei Kita- und OGS-Betreuung verhindern 

Gerlach: Eltern und Kinder brauchen Zeit und Flexibilität

13.09.2025  –  Pressemitteilung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Düsseldorf

„Ich kann die Fragen und den Unmut der Eltern in Düsseldorf nur zu gut verstehen. Gerade wir Mütter brauchen bessere Rahmenbedingungen in der Kinderbetreuung, damit Beruf und Familie tatsächlich miteinander vereinbar sind. Das ist gleichzeitig das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel. Verschlechterungen sind für mich nicht akzeptabel“, so Clara Gerlach, OB-Kandidatin der GRÜNEN Düsseldorf. 

Sowohl für die Kindertagesstätten als auch für den Ganztag in der Grundschule werden aktuell Veränderungen diskutiert bzw. durch die Stadtverwaltung durchgeführt. Die CDU und OB-Kandidat Keller schlagen vor, 35 Stunden pro Woche als neuen, niedrigeren Standard zu setzen. Im Rahmen des Rechtsanspruches für den Ganztag reduziert die Stadtverwaltung die Betreuungszeiten von 16:30 auf maximal 16:00 Uhr. Dagegen haben Eltern bereits eine Petition gestartet. 

Gerlach: „Für mich haben die pädagogische Qualität und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eindeutig Priorität. Ich Unterstütze die Forderungen, die OGS-Betreuung weiterhin bis mindestens 16:30 Uhr anzubieten und dabei auch die notwendige Flexibilität zu ermöglichen“. 

Die GRÜNEN haben dazu im Stadtrat den Antrag eingebracht, eine ergänzende Randzeitenbetreuung zu entwickeln, um insbesondere Alleinerziehende und Familien mit atypischen Arbeitszeiten zu entlasten. Eine Position, die CDU und SPD bislang nicht mittragen wollen. 

„Auch in der Kita-Diskussion stelle ich mich gegen die von der CDU vorgeschlagenen Verschlechterungen für die Eltern und besonders für die Mütter, wenn 35 Stunden das neue Normal werden sollen. Eine verlässliche, flexible und pädagogisch wertvolle Betreuung hat für mich eindeutig Vorrang vor dem Wahlkampfversprechen der Beitragsfreiheit für alle“, erklärt OB-Kandidatin Gerlach

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