GRÜNE wollen Chance an der Theodorstraße nutzen – Flächen für Industrie und produzierendes Gewerbe sichern

26. Februar 2020  –  Presse GRÜNE Ratsfraktion

Seit Jahren diskutieren wir über die Zukunft der Theodorstraße. Immer wieder wurden Möbelmärkte versprochen – getan hat sich nichts. „Jetzt haben auch die letzten akzeptiert, dass es hier nicht den versprochenen Möbelmarkt geben wird“, sagt Astrid Wiesendorf, planungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion. In der letzten Woche wurde bekannt, dass Teile der Flächen mittlerweile veräußert wurden.

„Ärgerlich ist, dass die Stadtverwaltung dies nicht als Neustart versteht und einen neuen Blick auf den Bedarf richtet“, so Norbert Czerwinski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion als Reaktion auf den Bebauungsplanentwurf der Verwaltung im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung. „Wir sprechen immer wieder von fehlenden Flächen für Industrie, produzierendes Gewerbe und Handwerk in der Stadt. Die IHK und die Handwerkskammer haben dies deutlich signalisiert“.

“An der Theodorstraße liegt eine der wenigen Potentialfläche, die produzierendes Gewerbe, Industrie oder auch einen Betriebshof der Rheinbahn ermöglichen würde. Es ist ein vertane Chance, wenn die Verwaltung auch hier wieder Büronutzungen erlaubt und damit einen unnötigen Nutzungsdruck herstellt“, ärgert sich Czerwinski.

Hintergrund ist, dass auf Wunsch der GRÜNEN die Möglichkeiten für produzierendes Gewerbe und Industrie zwar in den Entwurf aufgenommen wurden, der Bebauungsplanentwurf die Sicherung jedoch vermissen lässt. Stattdessen wird der Nutzung durch Bürogebäude die Tür geöffnet. Bei dieser Konkurrenz haben Handwerk, Industrie und ein möglicher Rheinbahn-Betriebshof keine Chance.

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