Düsseldorf für die Umsetzung des Bundesgesetzes zur „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ gut aufgestellt

19. September 2018 – Presse SPD + GRÜNE + FDP Ratsfraktion

Ende 2014 hatte die Ampel mit einem Programm zur kommunalen Beschäftigungsförderung auf die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit reagiert.

Unter anderem wurden 46 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bei der Stadt und Trägern neu eingerichtet und besetzt. Es wurden Schulungsangebote zur Aufrechterhaltung und (Wieder-) Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen durchgeführt und in vier Stadtteilen mit den höchsten Anteilen von langzeitarbeitslosen Düsseldorfern und Düsseldorferinnen sogenannte i-Punkt-Arbeit Büros eingerichtet. Diese Büros bieten dezentral Beratung an und helfen den Betroffenen vor Ort gezielt und praktisch.

Wie richtig und wichtig die damalige Entscheidung war, zeigt sich daran, dass auch der Bund seine Aktivitäten in diesem Bereich verstärkt. So fällt das Bundesgesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose in Düsseldorf auf sehr fruchtbaren Boden und kann durch die schon vorhandene Infrastruktur gut umgesetzt werden.

„Damit können in Düsseldorf 450 Arbeitsplätze auch in der freien Wirtschaft finanziert werden. Darüber hinaus wird die Finanzierung der vier i-Punkt Arbeit Büros zunächst für 24 Monate vom Jobcenter übernommen. Damit wird die nachweislich gute Arbeit in den Stadtteilen bestätigt“, so die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales (AGS), Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

Angela Hebeler, die AGS Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion ergänzt: „Wir begrüßen, dass auch die Landeshauptstadt als Arbeitgeberin sich an der Umsetzung des Teilhabegesetzes beteiligt und rund 35 weitere, passende Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose über 55 Jahre einrichten will.“

„Diese positiven Entwicklungen tragen dazu bei Langzeitarbeitslosen Düsseldorfern und Düsseldorferinnen eine Perspektive und Teilnahme am Leben in unserer Stadt zu ermöglichen. Damit sind wir einen großen Schritt weiter“, betont Dr. Christine Rachner, die FDP Sprecherin im AGS.

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