Zugang in Kultureinrichtungen für Studierende und Auszubildende

15. Mai 2018

An

Herrn
Bürgermeister Friedrich G. Conzen
Vorsitzender des Kulturausschusses

Antrag der Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP hier: Zugang in Kultureinrichtungen für Studierende und Auszubildende

die ART:card bietet den Erwerber*innen für den Zeitraum von einem Jahr freien Eintritt in verschiedene Museen in Düsseldorf und weitere Vergünstigungen des Eintritts in die Kunst- und Ausstellungshallen der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Neben den regulären ART:cards gibt es schon heute ein spezifisches Angebot für Studierende und Auszubildende. Der AStA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf setzt sich dafür ein, dass dieses Angebot für die Studierenden attraktiver wird und die ART:card – analog zum Semesterticket für den ÖPNV – ein fester Bestandteil des Studierendenausweises wird. Angedacht ist hier seitens der Studierendenschaft, den Semesterbeitrag pro Studierendem um 1 € zu erhöhen, so dass die Vorlage des Studierendenausweises wie die Vorlage der art:card wirkt. Bei einer Zahl von rund 34.000 Studierenden käme hier pro Semester ein Betrag von 34.000 €  zusammen, der den Instituten zugutekäme.

Die Ampelfraktionen begrüßen und unterstützen die Idee, noch mehr junge Menschen mit dem kulturellen Angebot  Düsseldorfs vertraut zu machen und die Museen und Einrichtungen bei dieser Zielgruppe mehr in den Fokus zu bringen.

Vor diesem Hintergrund bitten Sie die Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP den folgende Antrag auf die Tagesordnung des Kulturausschusses am 6. Juni 2018 zu nehmen und abstimmen zu lassen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit den Düsseldorfer Kulturinstitutsleitungen sowie dem AStA aufzunehmen und zu prüfen, unter welchen Bedingungen die Nutzung der Kulturangebote in den städtischen Kultureinrichtungen als fester Bestandteil des Studierendentickets möglich ist. Die Verwaltung wird auch beauftragt, ein analoges Angebot für Auszubildende in Düsseldorf zu prüfen. Das Ergebnis der Prüfung wird dem Kulturausschuss zeitnah vorgelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Clara Gerlach                               Cornelia Mohrs                                    Manfred Neuenhaus