Kooperation und Vernetzung von ambulanten Pflegediensten – Parkraumsuche für ambulante Pflegedienste und Hebammen

15. Januar 2020

Herrn
Andreas-Paul Stieber
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Soziales

Sehr geehrter Herr Stieber,

im Namen der Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales (AGS) am 15. Januar 2020 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:

  • Die Verwaltung wird gebeten, mit den Trägern der ambulanten Pflegedienste Gespräche mit dem Ziel aufzunehmen, dass sich die Pflegedienste mit ihren Dienstleistungen noch stärker auf bestimmte Quartiere konzentrieren und stadtweit miteinander kooperieren und vernetzen. Darüber hinaus sollte sich auch die Konferenz Alter und Pflege (KAP) mit dieser Thematik beschäftigen.
  • Das Amt für Verkehrsmanagement wird gebeten zu prüfen, welche Möglichkeiten, auch im Hinblick auf das sich in Arbeit befindliche Parkraumbewirtschaftungskonzept bestehen, die Parkraumsuche für ambulante Pflegedienste und Hebammen zu verbessern und das Prüfergebnis dem AGS in einer seiner nächsten Sitzungen vorzustellen.

Sachdarstellung
126 Pflegedienste versorgen 11.000 Patientinnen und Patienten. Diese Leistungen umfassen vor allem Behandlungspflegemaßnahmen wie Wundversorgung und Wundpflege. das Anlegen und Wechseln von Verbänden, Injektionen, Medikamentenüberwachung beziehungsweise -verabreichung.

Die meisten dieser ambulanten Dienstleistungen werden von Pflegerinnen und Pflegern geleistet, die mit dem Auto unterwegs sind. Auch dies trägt zum innerstädtischen Verkehrsaufkommen in Düsseldorf bei und aufgrund des hohen Parkaufkommens in der Stadt kommt es immer wieder zu einer langen Suche nach freien Parkplätzen. Für die Patientinnen und Patienten führt dies oft zu langen Wartezeiten. Auch deswegen ist eine organisierte weitere Vernetzung der ambulanten Pflegedienste anzustreben.

Auch die freiberuflichen Hebammen sind bei ihrer Arbeit, der individuellen, häuslichen Geburtsbetreuung der werdenden Mütter in der Schwangerschaft, bei der Geburt und den Monaten danach mit dem Auto stadtweit unterwegs und haben so die gleichen Probleme bei der Parkraumsuche.

Vor diesem Hintergrund möchten wir die Verwaltung bitten, mit den Trägern der ambulanten Pflegedienste Gespräche mit dem Ziel aufzunehmen, dass sich die Pflegedienste mit ihren Dienstleistungen noch stärker auf bestimmte Quartiere konzentrieren und stadtweit miteinander kooperieren.

Darüber hinaus bitten wir das Amt für Verkehrsmanagement zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, die Parkraumsuche für ambulante Pflegedienste und Hebammen zu verbessern und das Prüfergebnis dem AGS in einer seiner nächsten Sitzungen vorzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaudia Zepuntke                    Angela Hebeler                 Dr. Christine Rachner

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