Die rassistischen Vorfälle am Düsseldorfer Schauspielhaus sind leider kein Einzelfall, wie die aktuelle bundesweite Debatte über Rassismus und Sexismus in deutschen Theatern zeigt.
Asymmetrische Machtverhältnisse und patriarchalische Strukturen sind nach wie vor prägende Aspekte des Theaterbetriebes. Das belegt auch eine umfangreiche Studie von Thomas Schmidt, ehemals Geschäftsführer am Deutschen Nationaltheater Weimar und heute Professor für Theater- und Orchestermanagement in Frankfurt am Main.
Gemeinsam mit ihm gehen wir der Frage nach, wie sich unsere Theater und Bühnen strukturell ändern müssen, damit Rassismus, sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch an diesen Orten in Zukunft keinen Platz mehr finden.

Clara Gerlach, kulturpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt hierzu herzlich zu einer Online-Podiumsdiskussion via Zoom ein:

Mittwoch, 26. Mai 2021, 18.30 Uhr

 

Wir freuen uns, Prof. Dr. Thomas Schmidt, Studiengangsleiter des Theater- und Orchestermanagements an der HfMDK Frankfurt, als Podiumsgast gewonnen zu haben. Thomas Schmidt ist Autor des Buches „Macht und Struktur im Theater. Asymmetrien der Macht.“, das auf den Ergebnissen der bislang größten Studie zu Kunst und Macht im Theater beruht.

Moderieren wird den Abend Christine Brinkmann, Programmplanerin für den Bereich Wort und Bühne des Kulturzentrums zakk Düsseldorf, Mitarbeiterin der Hochschule Düsseldorf im Erinnerungsort Alter Schlachthof und sachkundige Bürgerin für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kulturausschuss.

 

Wir hoffen auf zahlreiche Mitdiskutant*innen!

Link zur Veranstaltung:

Online-Podiumsdiskussion: Macht und Struktur

Meeting-ID: 828 8218 7186
Kenncode: 026025

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