Robin Sachs

Schülerpraktikant vom 22. Januar 2018 bis 2. Februar 2018Robin Sachs

Liebe GRÜNE oder zukünftige Praktikant*innen,
ich werde mich jetzt hier einmal kurz vorstellen:

Ich heiße Robin Sachs, bin gerade 16 Jahre alt geworden, und habe das zweiwöchentliche Schulpraktikum der 10. Klasse in der Ratsfraktion der GRÜNEN verbracht. Ansonsten bin ich Mitglied des Jugendrates in Erkrath, und der GJ (GRÜNE JUGEND). Ich selber habe (noch) keinen klaren Themen Schwerpunkt.

Mein Praktikum
Zu meinen ersten Tag im Praktikum musste ich erst um 12:00 Uhr im Rathaus sein. Die morgendliche Zeithabe ich gut genutzt um endlich wieder auszuschlafen (:, und die Bögen für ein Schokoticket auszufüllen und von der Schule abstempeln zu lassen. Die Idee mit dem Schokoticket bzw. einem YoungTicketPLUS kann ich übrigens nur empfehlen, falls man mit der Bahn zum Praktikum kommt, nur so am Rande.

Zunächst einmal sind mir die Räume und Mitarbeiter*innen der Ratsfraktion gezeigt bzw vorgestellt worden. Im „Praktikant*innen-Zimmer“ war ich nicht alleine: Nada (Freiwilliges soziales Jahr im Politischen Leben und Mitglied im Düsseldorfer Jugendrat) und Miriam (Studium-Praktikantin) haben mir die Arbeit als Praktikant gezeigt. Beide waren sehr nett, sodass ich mich schon ab den ersten Minuten wohl fühlte. Generell war die Arbeitsatmosphäre unglaublich gut, nicht nur mit Miriam und Nada, sondern allgemein in der ganzen Ratsfraktion.

Meine Aufgaben waren vielfältig und ich konnte mich entscheiden, wie ich meine Schwerpunkte legen will, bzw. womit ich mich gerne befassen möchte. Wie bereits erwähnt, habe ich zwar keinen wirklichen Schwerpunkt, aber manches ist natürlich interessanter als anderes. Meine grundlegendste Aufgabe war wahrscheinlich das Erstellen des Pressespiegels, inklusive der Zusammenfassung der Medienberichte über die GRÜNEN in Düsseldorf, im Land und im Bund. Der Medienspiegel wird jeden Morgen an alle Mitglieder der Fraktion gesandt. Selbstverständlich hatte ich auch typische Praktikanten-Aufgaben zu erledigen, wie z. B. Einkaufen gehen, Tische decken bzw. abräumen vor den Sitzungen. Das war aber sehr schnell erledigt.

Inhaltlich deutlich interessanter waren die Recherche-Aufgaben, welche als Vorbereitung auf Sitzungen oder als Grundlage für Anfrage oder Anträge dienen. Wir haben uns z. B. mit dem Förderprojekt NRW.Urban und den Möglichkeiten für Düsseldorf, dies für die Erschließung von Bauland in Anspruch zu nehmen, beschäftigt. Im Rahmen einer Recherche zum Thema „Essstörungen bei Jungen“ konnte ich am „3. Düsseldorfer Fachtag Essstörungen“ teilnehmen und Informationen über die Angebote der Düsseldorfer Hilfeeinrichtungen sowie Wege zur Prävention sammeln (konkrete Angebote speziell für Jungen gibt es übrigens nicht). Auch konnte ich die beiden GRÜNEN Broschüren für den Girls’Day aktualisieren: der eine dient der Vorstellung der GRÜNEN Ratsfraktion und der GRÜNEN Partei insgesamt, der andere erläutert die Düsseldorfer Kommunalpolitik.

Natürlich habe ich auch an den Sitzungen teilgenommen, die in den zwei Wochen meines Praktikums stattfanden. Direkt am ersten Tag tagte der Haupt- und Finanzausschuss. Ich hatte zudem Glück, dass ich auch bei einer Ratssitzung mit dabei sein konnte. Aus dem Düsseldorfer-Jugendrat konnte ich ein Projekt für den Erkrather Jugendrat mitnehmen. Im Gegenzug dazu habe ich Nada auch das nächste Projekt unseres Jugendrates erklärt, welches jetzt auch in den Düsseldorfer Jugendrat eingebracht wird: falls Ihr von einer Düsseldorfer Taschengeld Börse hört, dürft Ihr euch beim Erkrather Jugendrat bedanken 🙂

Organisatorisch habe ich einiges dazugelernt: wie Öffentlichkeitsarbeit in der Kommunalpolitik fuktioniert, was im Hintergrund zu den Ausschüssen läuft, was für einen Antrag oder eine Anfrage vorbereitend alles gemacht werden muss. Das Verhältniss zwischen den Mitgliedern unterschiedlicher Parteien stellte sich als deutlich freundlicher heraus, als ich es erwartet hätte (letztendlich sind es ja auch Kolleg*innen).

Auch wenn ich nur zwei Wochen da war, kann ich ein Praktikum in der GRÜNEN Ratsfraktion Düsseldorf nur empfehlen. Man bekommt eine unglaubliche Breite an Themen geboten und kann dannach nicht nur die Kommunalpolitik besser verstehen. Auch die Partei selber und die Medienarbeit lernt man nebenbei besser kennen.

Es machte jeden Tag Spaß zur Arbeit / zum Praktikum zu kommen, vor allem weil alle hier unglaublich freundlich und offen sind. Einen Einstieg in die Politik kann ich mir immer noch sehr gut vorstellen, nur dass ich jetzt konkret weiß, was das bedeuten kann.

Ich freue mich auch im Nachhinein sehr, diese Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn ich glaube, dass es nochmals besser wird, wenn man sein Praktikum über einen längeren Zeitraum hier verbringen kann.

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