Anfrage : Verbesserungsmöglichkeiten zur Auslastung der Hochgarage am Neubau des Albrecht-Dürer-Berufskollegs (ADBK) in Benrath/Paulsmühle

Richard F. Wagner – Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der BV 9 – Düsseldorf

 An den Bezirksbürgermeister der BV 9

Herr Dr. Karl Heinz Graf

Benrodestr. 46

40597 Düsseldorf                                                                                                                                                                                                 08.06.2018

 

Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

ich bitte Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 22.06.2018 zu setzen.

 

Situation

Die meisten Parkhäuser in Düsseldorf und auch in Benrath (z.B. Parkdeck Cäcilienstraße, Schlossgarage Paulistraße) sind erfahrungsgemäß nur gering ausgelastet – während gleichzeitig die Zahl der erfassten Falschparkdelikte steigt: von 415.052 im Jahr 2016 stieg diese Zahl in 2017 auf 460.967 (Quelle: Verkehrsüberwachung Düsseldorf 2018).

 

Die für das AD-Berufskolleg konzipierte Hochgarage wird allein wegen struktureller Gründen als Schulparkhaus (nur Tagesnutzung, keine Nutzung an Wochenenden und Feiertagen, 12 Wochen Schulferien pro Jahr) höchstwahrscheinlich noch deutlich weniger gut ausgelastet sein als der Durchschnitt herkömmlicher Parkhäuser.

 

Anfrage:

 

  1. Die 249 Autostellplätze im Schulparkhaus sind nur für die Nutzung durch Lehrer*innen, Schüler*innen (und temporär für Besucher*innen bei Sportveranstaltungen) vorgesehen. Ist eine künftige Optimierung der Auslastung durch ein Parkplatz-Sharing-Modell auf digitaler Basis mittels Smart-City-APP von der Verwaltung vorgesehen (insb. in den Nachtstunden, an Wochenenden, an Feiertagen und in den Schulferien) zum Zweck der Schaffung einer Quartiersgarage für Bewohner- und Besucher*innen der Paulsmühle?

Wenn nein: warum nicht? Wenn ja: Wann könnte das umgesetzt werden?

 

  1. Wäre eine Funktionserweiterung dieses Schulparkhauses als Quartiers-Mobilitätsstation mit Sharing-Modellen auch für die künftigen noch zu bauenden 320 Wohneinheiten auf dem direkt benachbarten IDR-Gelände möglich?

Wenn nein: warum nicht? Wenn ja: Welche Voraussetzungen wären dafür erforderlich?

 

Mit freundlichen Grüßen

Richard F. Wagner, Mitglied der BV 9

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